Datum29.04.2026 06:38
Quellewww.zeit.de
TLDRAgrarministerin Kaniber warnt eindringlich vor der hohen Waldbrandgefahr in Bayern aufgrund anhaltender Trockenheit. In weiten Teilen Bayerns gilt bereits die zweithöchste Warnstufe, örtlich wird am Donnerstag die höchste Stufe erwartet. Kaniber mahnt zur strikten Einhaltung des Rauchverbots und zur Vorsicht im Umgang mit offenen Flammen. Besonders gefährdet sind lichte Wälder, Südhänge und stark besuchte Gebiete. Auch heiße Fahrzeugkatalysatoren stellen eine Gefahr dar. Entspannung ist erst nach ergiebigen Regenfällen zu erwarten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wetter“. Lesen Sie jetzt „Agrarministerin Kaniber warnt vor Waldbrandgefahr in Bayern“. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) warnt angesichts anhaltender Trockenheit vor hoher Waldbrandgefahr in Bayern. "Jede Unachtsamkeit, jede achtlos weggeworfene Zigarette und jeder kleine Funke können aktuell einen folgenschweren Waldbrand auslösen", sagte sie. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes gilt in weiten Teilen Bayerns bereits die zweithöchste Warnstufe vier von fünf. Für einzelne Regionen wird am Donnerstag sogar die höchste Gefahrenstufe erreicht, wie Kanibers Ministerium mitteilte. Kaniber rief zur Vorsicht auf und dazu, das seit dem 1. März im Wald geltende Rauchverbot unbedingt einzuhalten. Besonders hoch sei die Waldbrandgefahr derzeit "in lichten Kiefern- und Fichtenwäldern, an sonnigen Südhängen sowie in stark frequentierten Ausflugsgebieten". Auch heiße Katalysatoren von Fahrzeugen könnten zum Risiko werden. "Schon aus eigenem Interesse sollte man sein Auto oder Motorrad daher keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund abstellen", teilte das Ministerium mit. Die Lage werde sich erst dann wieder entspannen, wenn es regne. © dpa-infocom, dpa:260429-930-7302/1