Datum29.04.2026 05:38
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Eisbären Berlin führen im DEL-Finale gegen die Adler Mannheim mit 3:0. Nach einem historischen Hattrick von Verteidiger Eric Mik, dem ersten seiner Art in einem Finale, sind die Berliner nur noch einen Sieg vom Titel entfernt. Mik betont, dass das Team noch nicht fertig sei und auch im vierten Spiel Härte erwartet. Die Adler Mannheim stehen unter Druck und Trainer Dallas Eakins fordert mehr Lockerheit. Stürmer Tom Kühnhackl sieht das vierte Spiel als "Best-of-Eins-Spiel".
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „DEL-Playoffs“. Lesen Sie jetzt „Historischer Mik: Eisbären Berlin "sind noch nicht fertig"“. Nach seinem Rekord-Auftritt im dritten Finalspiel zwischen den Eisbären Berlin und den Adler Mannheim (5:1) denkt Dreifach-Torschütze Eric Mik nur an den letzten Schritt zur Titelverteidigung in der Deutschen Eishockey-Liga. "Wir sind immer noch nicht fertig", sagte Mik bei MagentaSport nach dem Auswärtserfolg. "Ich freue mich mehr über den Sieg. Aber der Hattrick ist natürlich sehr gut." Mik ist erst der achte Spieler, dem in einem DEL-Finalspiel drei Treffer gelangen und der erste Verteidiger überhaupt. "Hätte mir das vor dem Spiel jemand gesagt, hätte ich gesagt: Ja, komm …", sagte der Nationalverteidiger und winkte ab. "Aber ich habe ja auch ein paar Mal Stürmer gespielt." In der Best-of-Seven-Serie führen die Eisbären nun mit 3:0 und benötigen nur noch einen Sieg zur dritten Meisterschaft in Serie. Mik rechnet aber auch am Donnerstag (19.30 Uhr/MagentaSport) weiter mit Gegenwehr. "Das wird sehr, sehr schwer", sagte er. Mannheim sei "eine super Truppe, aber wir wollen jetzt da weitermachen, wo wir aufgehört haben". Die Adler stehen laut Trainer und Sportmanager Dallas Eakins "mit dem Rücken zur Wand". Der US-Amerikaner mit kanadischem Pass vermisst die Lockerheit bei seiner Mannschaft. "Unseren Jungs liegt das so sehr am Herzen", sagte er. "Ich würde mir wünschen, sie würden durchatmen und nicht so verkrampft spielen." Eakins erklärte, es sei hinsichtlich der Ausführung im gegnerischen Drittel "das schlechteste Spiel des Jahres" gewesen. Der zweimalige Stanley-Cup-Sieger und Adler-Stürmer Tom Kühnhackl fordert von seiner Mannschaft mehr Effizienz und weniger Fehler. "Wir brauchen uns jetzt keine Energie mehr aufzuheben für Spiel fünf. Jeder weiß, was er zu tun hat", sagte er und sprach von einem "Best-of-Eins-Spiel". © dpa-infocom, dpa:260429-930-7199/1