Datum29.04.2026 00:32
Quellewww.zeit.de
TLDREin gestrandeter Buckelwal wurde erfolgreich auf eine Barge verladen und seine Reise zur Nordsee hat begonnen. Zuvor war das Tier stundenlang vor Poel festgelegen. Nach dem Ausbaggern einer Rinne konnte der Wal auf die abgesenkte Barge bugsiert werden. Ein Schlepper zieht nun die Barge mit dem Tier Richtung Fehmarn und weiter zur Nordsee, begleitet von einem weiteren Schiff.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gestrandeter Wal“. Lesen Sie jetzt „Wal-Transport fährt auf Ostsee weiter Richtung Fehmarn“. Der Transport mit dem lange an der Küste gestrandeten Buckelwal hat die offene Ostsee erreicht. Ein Schiff der Wasserschutzpolizei Wismar begleitete das Gespann aus einem Schlepper und einer Barge samt Wal nördlich der Insel Poel bis zur offenen See, wie ein Sprecher am späten Dienstagabend erklärte. Die Polizei drehte dann wegen starken Windes ab. Der Transport fahre nun weiter in Richtung der Insel Fehmarn. Der seit dem 31. März vor Poel festliegende Meeressäuger war zuvor durch eine eigens gebaggerte Rinne zu der Barge bugsiert worden. Die Verbringung des Tieres in den Lastkahn hatte mehrere Stunden gedauert. Um 14.45 Uhr am Dienstagnachmittag war der Buckelwal schließlich in dem abgesenkten Kahn. Auf Livestreams war zu sehen, wie der mit Wasser gefüllte Lastkahn, mit dem der Wal in die Nordsee gebracht werden soll, von kleineren Booten aus der Kirchsee der Insel Poel heraus in die Wismarbucht gebracht wurde. Dort nahm der Schlepper "Robin Hood" ihn auf den Haken. Der motorlose Lastkahn mit dem Wal soll nun nach Angaben von Vertretern der privaten Rettungsaktion auf dem Weg zur Nordsee von dem Schlepper gezogen und dabei von einem weiteren Schiff begleitet werden. © dpa-infocom, dpa:260428-930-6543/1