Datum28.04.2026 17:09
Quellewww.zeit.de
TLDRWirtschaftsminister Kaweh Mansoori ruft zu Mut und Zuversicht auf und hebt Zukunftstechnologien wie Lithium- und Wärmegewinnung aus der Tiefe hervor. Er betont die Notwendigkeit, den zukünftigen Energiebedarf Hessens mit bezahlbarer, lokal produzierter Energie zu decken und die Automobilindustrie mit Batterierohstoffen zu versorgen. Die Grünen-Opposition kritisiert die Regierungserklärung als aufgewärmt und mangelhaft in Bezug auf konkrete Lösungsansätze, während sie auf eigene hausgemachte Probleme des Ministers verweist.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Landtag“. Lesen Sie jetzt „Minister Mansoori setzt auf Lithium und Wärme aus der Tiefe“. Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD) hat im Landtag zu einem Unternehmertum mit Mut und Zuversicht aufgerufen - und dabei auch etwa Lithium- und Wärmeförderung aus der Tiefe erwähnt. Trotz internationaler Konflikte, unsicherer globaler Märkte und steigender Energiekosten gebe es "überhaupt keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken", betonte der stellvertretende Ministerpräsident in seiner Regierungserklärung in Wiesbaden. Schwarz-Rot in Hessen habe sich unter anderem Investitionen in Zukunftstechnologien vorgenommen - von der "Förderung der Kernfusion bis hin zur Förderung von sauberem Lithium und Wärme aus drei Kilometern Tiefe". Es gelte, den Energiehunger der Zukunft zu stillen und dafür zu sorgen, "dass wir uns dauerhaft mit bezahlbarer Energie made in Hessen versorgen können". Bei der Gewinnung von Lithium gehe es etwa darum, "die hessische Automobilindustrie mit bezahlbaren Batterien zu versorgen". Die Grünen-Opposition kritisierte, Mansoori habe in seiner Regierungserklärung Bekanntes aufgewärmt und "ansonsten das getan, was er am besten kann: ankündigen". Wirkliche Antworten auf die Sorgen der Hessinnen und Hessen sei er schuldig geblieben. Offensichtlich sei der Wirtschaftsminister vollauf damit beschäftigt, die Probleme zu lösen, "die er mit der Entlassung von mittlerweile zwei Staatssekretären selbst geschaffen hat", sagte Grünen-Fraktionschef Mathias Wagner. Diese beiden sehr unterschiedlichen Affären in weniger als zwei Jahren hatten jeweils für Schlagzeilen gesorgt. © dpa-infocom, dpa:260428-930-5363/1