3. Fußball-Liga: Zwei Spiele Innenraumverbot für Rostocker Shapourzadeh

Datum28.04.2026 16:57

Quellewww.zeit.de

TLDRSportdirektor Amir Shapourzadeh von Hansa Rostock muss für die nächsten beiden Spiele ein Innenraumverbot hinnehmen. Das DFB-Sportgericht verhängte die Strafe wegen unsportlichen Verhaltens im Heimspiel gegen Jahn Regensburg. Shapourzadeh kritisierte eine Schiedsrichterentscheidung und beklatschte die Rote Karte. Dies ist bereits die zweite Strafe für den Funktionär in dieser Saison. Er darf weder vor noch nach den Spielen im Stadioninnenraum sein und keinen Kontakt zur Mannschaft haben. Das Urteil ist rechtskräftig.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „3. Fußball-Liga“. Lesen Sie jetzt „Zwei Spiele Innenraumverbot für Rostocker Shapourzadeh“. Sportdirektor Amir Shapourzadeh kann in den nächsten beiden Spielen der dritten Fußball-Liga seinen Verein Hansa Rostock nicht am Spielfeldrand unterstützen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) belegte Shapourzadeh im Einzelrichterverfahren wegen eines unsportlichen Verhaltens mit einem Innenraumverbot für die nächsten beiden Meisterschaftsspiele, wie der DFB mitteilte. Shapourzadeh hatte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit des Heimspiels gegen Jahn Regensburg (2:5) am vergangenen Samstag den Unparteiischen Lennart Kernchen wegen einer Entscheidung unsportlich kritisiert und die Rote Karte anschließend beklatscht. Für den 43 Jahre alten ehemaligen Profi ist es die zweite Strafe in dieser Saison. Bereits im Februar 2026 war Shapourzadeh mit einem Innenraumverbot für ein Spiel belegt worden. Der Funktionär muss nun bei den kommenden beiden Begegnungen bei Alemannia Aachen und gegen den VfB Stuttgart II den Stadioninnenraum jeweils eine halbe Stunde vor und nach den Partien meiden. Auch darf sich Shapourzadeh in dieser Zeit weder im Innenraum noch in den Umkleidekabinen, im Spielertunnel oder im Kabinengang aufhalten und mit der Mannschaft in Kontakt treten. Das Urteil ist rechtskräftig. © dpa-infocom, dpa:260428-930-5308/1