Datum28.04.2026 16:01
Quellewww.zeit.de
TLDRBei einer großangelegten Zollrazzia gegen Schwarzarbeit in Mönchengladbach kam es zu Angriffen auf Einsatzkräfte. Rund 180 Beamte durchsuchten Lagerhallen eines Logistikunternehmens. Dabei versuchten mehrere Personen zu fliehen, zwei Zollbeamte wurden verletzt. Es wird wegen vorenthaltenen Arbeitslohns, Aufenthalts- und Arbeitsrechtverstößen ermittelt. Mehrere Personen ohne gültigen Aufenthaltsstatus, hauptsächlich aus Asien, wurden angetroffen. Beweismittel wurden sichergestellt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Zoll“. Lesen Sie jetzt „Großrazzia gegen Schwarzarbeit – Angriffe auf Beamte“. Bei einer großangelegten Razzia gegen Schwarzarbeit mit rund 180 Einsatzkräften in Mönchengladbach haben mehrere Menschen versucht zu fliehen und dabei Einsatzkräfte angegriffen. Zwei Beamte wurden verletzt, wie das Hauptzollamt Krefeld mitteilte. Auf der Gegenseite sei einer der Verdächtigen durch Pfefferspray verletzt worden. Die Betroffenen seien in Krankenhäuser gebracht worden. Zoll und Bundespolizei waren demnach unangekündigt an mehreren Lagerhallen und Logistikzentren im Stadtgebiet aufgetaucht. Die Razzia im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach habe sich gegen mehrere Beschuldigte und Unternehmen aus der Logistikbranche gerichtet. Ermittelt werde unter anderem wegen des Verdachts des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitslohn, Verstößen gegen Aufenthaltsbestimmungen und unerlaubter Arbeitnehmerüberlassung. Nach Angaben der Behörden wurden zahlreiche Menschen aus dem asiatischen Raum ohne gültigen Aufenthaltsstatus angetroffen. Zudem seien bei den Durchsuchungen Beweismittel sichergestellt worden. Bei Vernehmungen hätten sich weitere Hinweise ergeben. Die Ermittlungen dauern an. © dpa-infocom, dpa:260428-930-4951/1