Datum28.04.2026 14:51
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Grünen schlagen eine Senkung der Krankenkassenbeiträge um zwei Prozentpunkte vor, um Geringverdiener und Unternehmen zu entlasten. Fraktionschefin Britta Haßelmann betont, die Senkung sei finanzierbar, erfordere aber Maßnahmen wie die Eindämmung von Medikamentenpreissteigerungen und mehr Effizienz im Gesundheitswesen. Die Grünen signalisieren Gesprächsbereitschaft für Reformen.
InhaltDie Fraktionsspitze der Grünen im Bundestag wirbt für eine Senkung der Krankenkassenbeiträge. Das sei finanzierbar und würde gerade Geringverdienenden helfen. Die Grünen-Fraktion im Bundestag wirbt für niedrigere Krankenkassenbeiträge, um Bürger und Unternehmen zu entlasten. Eine Reduzierung um zwei Prozentpunkte sei machbar und hätte gerade für Menschen mit niedrigen Einkommen einen spürbaren Effekt, erklärte die Fraktionsspitze bei einer Klausurtagung in Leipzig. Eine Senkung sei auch finanzierbar, sagte Fraktionschefin Britta Haßelmann. Man müsse den Preisanstieg bei den Medikamentenpreisen eindämmen sowie das Gesundheitswesen effizienter machen, forderte sie. Die Co-Vorsitzende Katharina Dröge sagte, die Grünen seien auch als Oppositionsfraktion bereit, bei großen Reformprojekten mit der Regierungskoalition zusammenzuarbeiten. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.