Datum28.04.2026 11:59
Quellewww.zeit.de
TLDR56 Prozent der deutschen Unternehmen setzen bereits KI-Anwendungen wie ChatGPT ein. Allerdings hinkt die Mitarbeiterschulung hinterher: Nur 27 Prozent der Unternehmen bieten entsprechende Weiterbildungen an, obwohl 50 Prozent den Weiterbildungsbedarf als hoch einschätzen. Laut TÜV-Verband ist dies problematisch für den produktiven und sicheren KI-Einsatz.
InhaltChatGPT, Gemini, Claude oder Copilot: 56 Prozent der Unternehmen setzten KI im Arbeitsalltag ein. Schulungen für Mitarbeitende gibt es aber verhältnismäßig wenig. Mehr als die Hälfte der Unternehmen in Deutschland nutzt einer Umfrage zufolge bereits KI-Anwendungen im Arbeitsalltag. 56 Prozent der Unternehmen setzen generative KI-Tools wie ChatGPT, Gemini, Claude oder Copilot ein, wie aus einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag des TÜV-Verbands hervorgeht. 50 Prozent der Befragten sehen zudem einen hohen oder sehr hohen Weiterbildungsbedarf beim Thema KI. Nur 27 Prozent gaben an, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihres Unternehmens bereits entsprechende Weiterbildungen besucht hätten. "Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen längst im Arbeitsalltag angekommen, aber der Kompetenzaufbau hält mit der Nutzung nicht Schritt", sagte Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. "Wer KI produktiv und sicher einsetzen will, muss gezielt in die Qualifizierung der Beschäftigten investieren." Für die Umfrage hat Forsa 500 Unternehmen in Deutschland ab 20 Mitarbeitern befragt. Die Umfrage fand zwischen dem 26. Januar und 11. März statt. Befragt wurden Verantwortliche für Weiterbildung, Geschäftsführer, Vorstände und Vorstandsvorsitzende. Laut Forsa ist die Umfrage repräsentativ für Unternehmen ab 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.