Datum28.04.2026 11:59
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Mordprozess um den achtjährigen Fabian wird eine 30-jährige Angeklagte beschuldigt, den Jungen getötet zu haben, um ihre Beziehung zu dessen Vater zu retten. Nach Angaben der Anklage sah sie Fabian als Hindernis für eine Wiederaufnahme ihrer Beziehung zum Vater, nachdem dieser den Kontakt zum Sohn wegen der Auseinandersetzung mit der Angeklagten abbrach. Der Vater lehnte eine Versöhnung ab, um den Kontakt zu Fabian nicht erneut zu gefährden.
InhaltDer Mordprozess gegen eine 30-Jährige soll den Tod des achtjährigen Fabian aufklären. Die Angeklagte sah das Kind wohl als Hindernis in ihrer Beziehung zu dessen Vater. Die Angeklagte im Fall des getöteten Fabian soll den Jungen in der Hoffnung erstochen haben, die Beziehung zum Vater des Achtjährigen zu retten. Sie habe den Jungen in einer vagen Hoffnung getötet, hieß es in der zum Prozessauftakt vorgelesenen Anklage. Demnach war die Frau bis August 2025 etwa vier Jahre lang in einer Beziehung mit Fabians Vater. Nach einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen der Beschuldigten und dem Vater sei der Kontakt zwischen Vater und Sohn abgebrochen. Erst nach der Trennung von der Frau wollte sich Fabian wieder regelmäßig mit seinem Vater treffen. Versuche der Angeklagten, die Beziehung zu Fabians Vater wiederherzustellen, lehnte dieser laut Anklage auch deshalb ab, weil er den Kontakt zu seinem Sohn nicht wieder gefährden wollte. Dies habe er der Beschuldigten zuletzt auch am 9. Oktober 2025 in einer Chat-Nachricht mitgeteilt. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.