Datum28.04.2026 10:52
Quellewww.zeit.de
TLDRDas erste Maiwochenende bringt in Brandenburg viel Sonne und Temperaturen um 25 Grad, aber kaum Regen. Dies erhöht das Waldbrandrisiko. Bisher gilt meist Gefahrenstufe 3, in der Uckermark Stufe 4. Vor allem am Samstag steigt die Gefahr. Experten weisen darauf hin, dass Brände oft durch Menschen verursacht werden. Feuer, Rauchen und Grillen im Wald sind ganzjährig verboten. Autos dürfen nicht über trockenem Gras geparkt werden. Brandenburg ist aufgrund von Kiefernwäldern, geringem Niederschlag und leichten Böden besonders anfällig.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wetter und Wald“. Lesen Sie jetzt „Waldbrandgefahr steigt - Vorsicht bei Ausflügen angebracht“. Viel Sonne, um die 25 Grad und kein Regen sind rund um das erste Maiwochenende in Sicht - dabei steigt auch das Waldbrandrisiko in Brandenburg. Bislang zeigt der Blick auf die Landkreis-Karte fast überall die Gefahrenstufe 3 von insgesamt 5 - also eine mittlere Wahlbrandgefahr. Das geht aus Daten des Forstministeriums hervor. Nur im Landkreis Uckermark gilt eine hohe Waldbrandgefahr (Stufe 4). Vor allem am Samstag steigt laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes das Risiko dann in weiten Teilen Brandenburgs. Bei Ausflügen in die Natur ist Vorsicht angebracht. Die meisten Brände werden laut Experten durch Menschen verursacht - unter anderem durch achtlos weggeworfene Zigaretten oder Grillen im Wald. Für Waldbesucher ist es das gesamte Jahr über verboten, im Wald und in einem Abstand von weniger als 50 Meter vom Waldrand entfernt, ein Feuer anzuzünden oder zu rauchen, wie aus dem Waldgesetz hervorgeht. Dazu gehört auch das Grillen an Seeufern in Waldnähe. Parken ist im Wald nur auf ausgewiesenen Parkplätzen gestattet. Es sei zudem darauf zu achten, dass Autos nicht über trockenem Gras abgestellt werden, weil heiße Fahrzeuge schnell zu einer Zündquelle werden, wie das Ministerium mitteilt. Die Monate von März bis Ende September gelten in Brandenburg grundsätzlich als besonders waldbrandgefährdete Zeit. Zudem machen ausgedehnte Kiefernwälder, geringer Niederschlag und leichte Sandböden Brandenburg besonders anfällig. © dpa-infocom, dpa:260428-930-2503/1