Datum28.04.2026 09:33
Quellewww.zeit.de
TLDRAldi Süd plant, bis Ende 2027 mehr als 1.200 Stellen abzubauen. Dies betrifft hauptsächlich die internationale IT- und Digitalsparte Aldi DX sowie den internationalen Einkauf. Das Unternehmen begründet dies mit einer Optimierung von Prozessen und Strukturen. Ein Freiwilligenprogramm soll zum Abbau beitragen. Bereits Anfang des Jahres wurden Stellen in der Deutschlandzentrale gestrichen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Handel“. Lesen Sie jetzt „Bericht: Aldi Süd baut mehr als 1.200 Stellen ab“. Der Discounter Aldi Süd streicht einem Medienbericht zufolge 1.250 Stellen in Mülheim an der Ruhr. Der größte Teil davon entfällt demnach auf die internationale IT- und Digitalsparte Aldi DX. "Ziel ist es, perspektivisch rund 1.250 Stellen bis Ende 2027 abzubauen", teilte der Discounter der "Lebensmittel Zeitung" mit. "Aldi Süd optimiert seit jeher Prozesse und Strukturen." In diesem Zusammenhang habe das Unternehmen nun angekündigt, im Bereich Aldi International Services erstmals ein Freiwilligenprogramm umzusetzen. Auch im internationalen Einkauf fallen dem Bericht zufolge Stellen weg. Auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur teilte die Aldi-Süd-Holding in Salzburg lediglich mit: "Zu internen Angelegenheiten sowie zu Spekulationen äußern wir uns nicht." Aldi International Services ist der internationale Service- und Verwaltungsbereich von Aldi Süd, in dem zentrale Funktionen wie IT und Einkauf gebündelt sind. Bei Aldi DX sind laut Internetseite rund 3.900 Menschen beschäftigt. Bereits im Januar war bekannt geworden, dass Aldi Süd Hunderte Stellen in seiner Deutschlandzentrale streicht. Betroffen waren Arbeitsplätze in den Bereichen Buchhaltung, Personal und Einkauf. Zu den Gründen äußerte sich der Konzern damals nicht konkret. © dpa-infocom, dpa:260428-930-2123/1