Datum28.04.2026 08:36
Quellewww.zeit.de
TLDREin Buckelwal ist in der Ostsee gestrandet und Helfer versuchen nun, ihn lebend in die Nordsee zu transportieren. Nach Wochen der Strandung wird das zwölf Tonnen schwere Tier mittels eines Gurts durch eine Rinne auf einen Kahn gelockt. Dort soll es mit Wasser versorgt werden, bevor die Reise beginnt. Die Genehmigung des Umweltministeriums steht noch aus.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Meeressäuger in Not“. Lesen Sie jetzt „Helfer für Buckelwal haben Arbeit wieder aufgenommen“. Die Arbeiten rund um den in der Ostsee gestrandeten Buckelwals gehen weiter: Helfer der privaten Initiative und Kräfte der DLRG wollen den vor Poel liegenden Buckelwal von dort wegbewegen. Boote verließen den Hafen von Kirchdorf, wie eine dpa-Reporterin berichtete. Auf Livestreams des Geschehens war zudem zu sehen, wie Menschen in Trocken- und Neoprenanzügen im flachen Wasser am Wal arbeiteten und diesen unter anderem mit Tüchern bedecken, um ihn vor der Sonne zu schützen. Läuft alles nach Plan, soll der schätzungsweise zwölf Tonnen schwere Meeressäuger nach vier Wochen in einem flachen Seitenarm der Wismarbucht seine Reise Richtung Nordsee antreten – lebend, samt Wasser an Bord eines Lastkahns mit dem normalerweise etwa Schiffe transportiert werden. Auch auf der sogenannten Barge waren am Morgen den Livestreams zufolge bereits Arbeiter. Den Großwal in den Kahn zu bekommen, dürfte kniffelig werden. Das Tier soll vorwärts mittels eines Gurtes durch eine eigens im flachen Wasser geschaffene Rinne zur und in die Barge gelenkt werden. Ob dieses neue Konzept vom Umweltministerium in Mecklenburg-Vorpommern geduldet wird, wurde am Morgen noch geprüft. © dpa-infocom, dpa:260428-930-1905/1