Dutzende Verletzte: Zahl der Toten bei Zugunglück in Indonesien steigt

Datum28.04.2026 05:51

Quellewww.zeit.de

TLDRBei einem schweren Zugunglück in Bekasi, Indonesien, sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen und über 80 weitere verletzt worden. Es wird vermutet, dass mehrere Passagiere noch in den Trümmern eingeschlossen sind. Das Unglück ereignete sich, als ein Regionalzug ein Taxi erfasste, was zu einer Kettenreaktion führte, bei der ein Fernzug auf einen stehenden Zug auffuhr. Die Bergungsarbeiten sind aufgrund der stark beschädigten Lokomotive und eines Waggons besonders schwierig.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Dutzende Verletzte“. Lesen Sie jetzt „Zahl der Toten bei Zugunglück in Indonesien steigt“. Nach einem schweren Zugunglück im indonesischen Bekasi steigt die Zahl der Opfer: Bis zum Morgen (Ortszeit) seien 14 Menschen tot geborgen worden, teilte der Präsident der staatlichen Bahngesellschaft KAI, Bobby Rasyidin, mit. Mehr als 80 weitere seien verletzt worden und würden in Krankenhäusern behandelt. Mehrere Passagiere seien noch in den Trümmern eingeschlossen, hieß es weiter. Einige von ihnen waren laut Bahngesellschaft noch bei Bewusstsein und konnten mit den Rettungskräften kommunizieren, während Einsatzkräfte mit schwerem Gerät und Schneidwerkzeugen arbeiteten. Den Angaben zufolge hatte ein Pendlerzug am Montagabend ein Taxi an einem Bahnübergang erfasst. Ein weiterer Zug musste daraufhin bremsen und anhalten. Wenig später prallte ein Fernzug auf der Strecke zwischen den Großstädten Jakarta und Surabaya in das Heck des stehenden Zuges und riss den hinteren Waggon auf. Der Chef der nationalen Such- und Rettungsbehörde, Mohammad Syafii, sprach von einer schwierigen Bergung. "Die Lokomotive und ein Waggon sind praktisch ineinander verschmolzen, was die Rettungsarbeiten äußerst schwierig macht", sagte er auf einer Pressekonferenz. Ein Überlebender berichtete von einem explosionsartigen Knall. "Es klang wie eine Bombe", sagte der Passagier im örtlichen Fernsehen. Anschließend habe dichter Rauch den Zug erfüllt, während Reisende in Panik zu fliehen versuchten. © dpa-infocom, dpa:260428-930-1511/1