Datum27.04.2026 16:56
Quellewww.zeit.de
TLDRAlexander Straßmeir tritt sein Amt als Staatssekretär in der Kulturverwaltung an. Er betont, dass er dies nicht zum dritten Mal antreten würde, und spielt humorvoll auf seine Vorgänger an. Straßmeir, der aus dem Ruhestand zurückgeholt wurde, hat bereits Erfahrungen als Staatssekretär in der Justizverwaltung gesammelt. Seine Ernennung erfolgte kurz nach dem Rücktritt der Kultursenatorin Wedl-Wilson aufgrund rechtswidriger Fördervergaben.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Neuer Staatssekretär“. Lesen Sie jetzt „Straßmeir: Ein drittes Mal werde ich nicht Staatssekretär“. Der neue Staatssekretär in der Kulturverwaltung Alexander Straßmeir hat versichert, kein drittes Mal Staatssekretär werden zu wollen. Von 2011 bis 2016 war er bereits Staatssekretär in der Justizverwaltung, am Freitag trat der Verwaltungsjurist sein neues Amt an. "Ich fühle mich sehr geehrt. Allerdings gebe ich ganz offen zu, dass ich hadern würde, wenn ich noch ein drittes Mal gefragt würde, Staatssekretär zu werden", sagte Straßmeir bei seinem ersten Auftritt im Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses mit einem gewissen Augenzwinkern. "Die Wahrscheinlichkeit ist gering, denn als ich vor 15 Jahren Staatssekretär wurde, ist der Senator nach zwölf Tagen zurückgetreten. Am vergangenen Freitag hat mich Sarah Wedl-Wilson ernannt und ist am selben Tag zurückgetreten", so der CDU-Politiker, der für die neue Aufgabe aus dem Ruhestand zurückgeholt wurde. "Und man möchte sich nicht ausmalen, was mit dem nächsten passiert." In Landespolitik ist Straßmeir entsprechend kein Unbekannter. Dennoch stellte er sich dem Kulturausschuss offiziell vor: "Ich bin in Berlin geboren und im November 1989 in den Dienst der Berliner Verwaltung eingetreten. Da habe ich dann unterschiedliche Aufgaben wahrgenommen", sagte er. Zwischenzeitlich habe er auch für die evangelische Kirche gearbeitet - und dann in der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz. "Und bin jetzt seit Freitag hier in diesem Haus." Kultursenatorin Wedl-Wilson war am Freitag zurückgetreten, nachdem der Landesrechnungshof die Vergabe von Fördermitteln für eine Reihe von Projekten gegen Antisemitismus als rechtswidrig bewertet hatte. © dpa-infocom, dpa:260427-930-122/1