Gestrandeter Buckelwal: Helfer wollen Wal mit Gurt in Lastkahn ziehen

Datum27.04.2026 16:31

Quellewww.zeit.de

TLDREin gestrandeter Buckelwal soll vor Poel in einen Lastkahn gezogen werden. Ein breiter, flexibler Gurt soll unter dem Tier hindurchgeführt und dann an beiden Seiten gezogen werden, um ihn zur Barge zu dirigieren. Dieser Ansatz soll demnach verhindern, dass der Wal in Panik gerät. Alternativ könnte eine Seite des Gurtes losgelassen werden. Ziel ist es, den zwölf Tonnen schweren Wal vorwärts in die Barge zu bewegen, die dann Richtung Nordsee geschleppt wird.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gestrandeter Buckelwal“. Lesen Sie jetzt „Helfer wollen Wal mit Gurt in Lastkahn ziehen“. Bei dem geplanten Rettungsversuch des Buckelwals vor Poel soll am Dienstag ein Gurt zum Einsatz kommen. "Das wird so sein, dass der praktisch unter seiner Brust lang läuft, sich einmal hinten um die Flipper überschlägt, und darüber ziehen wir ihn", sagte die an der Privatinitiative zum Transport des Wals beteiligte Kleintierärztin Kirsten Tönnies auf Poel. Der Gurt sei breit und flexibel.  Mit dem Gurt soll das Tier dabei unterstützt werden, in Richtung des Lastkahns, einer sogenannten Barge, zu schwimmen. Es soll dazu nach Aussage von Tönnies auf beiden Seiten von mehreren Menschen gezogen werden. Wenn der Wal während der Aktion in Panik gerate, könne eine Seite losgelassen werden. So soll der zwölf Tonnen schwere Meeressäuger in die Barge, also eine Art Schwimmbecken, gelangen. Dieses soll samt Wasser durch ein Schiff Richtung Nordsee gezogen werden. Der Wal soll vorwärts in den Lastkahn bewegt werden. Zuvor war geplant, ihn rückwärts mit Hilfe einer Plane in die Barge zu bugsieren. Auch soll der Wal nicht wie zuvor geplant direkt an seiner aktuellen Position aufgenommen, sondern durch eine Rinne zur Barge geleitet werden. Die Barge war nach Angaben von dpa-Reportern am Montagnachmittag im Hafen von Wismar angekommen. Hier sollten weitere Vorbereitungen erfolgen. © dpa-infocom, dpa:260427-930-999982/1