Volleyball-Bundesliga: Umbruch bei Dresdner Volleyballerinnen

Datum27.04.2026 13:00

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Dresdner SC erlebt einen erheblichen Umbruch. Nach dem verpassten Meistertitel verlassen zwei Top-Angreiferinnen, Marta Levinska (MVP der Bundesliga) und Lorena Lorber Fijok, den Verein. Zudem gehen sechs weitere Spielerinnen, darunter Zuspielerinnen Emma Grome und Larissa Winter. Levinska überzeugte in zwei Saisons als zweitbeste Scorerin und trug maßgeblich zu Medaillen bei. Lorber Fijok war ebenfalls eine prägende Leistungsträgerin und Publikumsliebling.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Volleyball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Umbruch bei Dresdner Volleyballerinnen“. Eine Woche nach Saisonende steht fest, dass Volleyball-Bundesligist Dresdner SC seine beiden Top-Angreiferinnen Marta Levinska und Lorena Lorber Fijok verlieren wird. Wie der deutsche Vizemeister mitteilte, werden beide nach zwei Jahren den Verein verlassen und eine neue Herausforderung annehmen. Auch sechs weitere Spielerinnen werden in der kommenden Saison nicht mehr für die Dresdnerinnen aufschlagen. Die lettische Nationalspielerin Marta Levinska avancierte in beiden Spielzeiten zur zweitbesten Scorerin der Bundesliga, wurde zudem in der abgelaufenen Saison als MVP der Bundesliga gekürt. "Marta hat die Erwartungen weit übertroffen. Sie hat eine enorme Entwicklung genommen und war maßgeblich an unseren Medaillen und Titeln beteiligt", lobte Trainer Alexander Waibl die Diagonalangreiferin. Auch die slowenische Nationalspielerin Lorena Lorber Fijok erwies sich als absolute Leistungsträgerin im Angriff, gehörte als Publikumsliebling zu den prägenden Spielerinnen des Champions-League-Teilnehmers. "Lorena hat sich in die Herzen unserer Fans gespielt. Sie ist eine Ausnahmesportlerin, die mit unglaublicher Leidenschaft alles für den Erfolg investiert", erklärte Waibl. Auch im Zuspiel wird sich der Verein neu aufstellen, da Emma Grome und Larissa Winter den Supercup-Gewinner verlassen. Ebenso gehen Rosa Entius, Miku Akimoto, Amanda Siksna und Amelia van der Werff. Am vergangenen Mittwoch hatten die Dresdnerinnen mit der dritten Niederlage im Playoff-Finale der Bundesliga gegen den VfB Suhl den Traum vom siebenten Meistertitel der Vereinsgeschichte begraben müssen. © dpa-infocom, dpa:260427-930-998730/1