Datum27.04.2026 12:44
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Bundeswehr bestellt für über eine Milliarde Euro moderne Ausrüstung für 8.600 Soldaten beim Rüstungskonzern Rheinmetall. Das Projekt "Infanterist der Zukunft – Erweitertes System" umfasst Schutzwesten, Uniformen, Nachtsichtgeräte und Tablets zur Lageübersicht. Die Systeme ermöglichen Vorgesetzten Echtzeit-Überblicke. Die Auslieferung ist für 2027 bis 2029 geplant. Der Auftrag ist Teil eines 3,1 Milliarden Euro umfassenden Rahmenvertrags, weitere Aufträge sind wahrscheinlich.
InhaltFür mehr als eine Milliarde Euro beschafft die Bundeswehr moderne Schutz- und Kommunikationsausrüstung für 8.600 Soldaten. Weitere ähnliche Aufträge dürften folgen. Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat einen weiteren Milliardenauftrag der Bundeswehr bekannt gegeben. Das Bundeswehr-Beschaffungsamt habe einen Auftrag im Wert von 1,04 Milliarden Euro für Infanterie-Ausrüstung erteilt, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns. Die Systeme mit dem Namen "Infanterist der Zukunft – Erweitertes System" umfassen Schutzwesten, Uniformen und Nachtsichtgeräte, die am Helm oder an der Waffe montiert sind, sowie Tablets, die von Heeressoldaten bei sich getragen werden können und einen Überblick über gegnerische Positionen bieten sollen. Weiterhin ist sind die Schutzsysteme Rheinmetall zufolge mit einer Software ausgestattet, die Vorgesetzten einen Echtzeit-Überblick über die Positionen ihrer Soldaten sowie des Gegners bieten. Die Bewaffnung, an der die Systeme getragen werden kann, ist hingegen nicht Teil des Auftrags. Demnach sollen die Infanteriesysteme für 8.600 Soldatinnen und Soldaten zwischen November 2027 und Dezember 2029 ausgeliefert werden. Die Bestellung sei innerhalb eines 3,1 Milliarden Euro umfassenden Rahmenvertrags erfolgt, der nun teilweise ausgeschöpft werde. Es liegt daher nahe, dass weitere Aufträge dieser Art folgen werden. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.