Datum27.04.2026 11:37
Quellewww.zeit.de
TLDRLaut einer Forsa-Umfrage für die KKH fühlen sich 24 Prozent der Grundschüler gestresst. Eltern berichten, dass der Leistungsdruck, Versagensängste (58%) und Probleme mit Mitschülern wie Mobbing (50%) die Hauptstressfaktoren sind. Auch schulische Erwartungen (47%) und digitale Medien (32%) belasten die Sechs- bis Zehnjährigen. Viele Eltern sehen eine Zunahme des Stresses in den letzten Jahren.
InhaltErwartungsdruck, Mobbing und soziale Medien belasten heute schon die Sechs- bis Zehnjährigen. In einer Umfrage benennen Eltern die größten Stressfaktoren ihrer Kinder. Laut einer Forsa-Umfrage für die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) ist jedes vierte Grundschüler gestresst. Nach Einschätzung ihrer Eltern waren 24 Prozent der Sechs- bis Zehnjährigen in den vergangenen vier Wochen häufig gestresst, sei es in der Schule oder im Alltag. 42 Prozent der Mütter und Väter gaben an, dass der Druck und die psychische Belastung in den vergangenen ein bis zwei Jahren zugenommen hätten. Vor allem die Erwartung des Kinds an sich selbst und damit einhergehende Versagensängste lösten Stress aus (58 Prozent). Es folgen Probleme mit anderen Kindern wie Mobbing, Streit oder Gruppenzwang (50 Prozent) sowie die Erwartungen an das Kind in der Schule oder beim Sport (47 Prozent). Weitere mögliche Stressfaktoren bei Grundschulkindern sind laut der Umfrage digitale Medien (32 Prozent). Auch Probleme in der Familie wurden genannt, beispielsweise häufiger Streit, Trennung der Eltern oder Geldsorgen (22 Prozent). Forsa befragte vom 26. Januar bis zum 10. Februar 1.005 Eltern von Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren.