Datum27.04.2026 09:02
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Nordosten Japans wüten seit sechs Tagen Waldbrände in der Präfektur Iwate, die bereits 1.618 Hektar Land rund um Ōtsuchi erfasst haben. 1.200 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen, während über 1.500 Haushalte evakuiert wurden. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Trockenheit und Wind fachten die Brände an, leichte Regenfälle werden erwartet. Ōtsuchi war 2011 stark vom Tsunami betroffen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Feuer“. Lesen Sie jetzt „Waldbrand wütet im Nordosten Japans“. Japans nordöstliche Präfektur Iwate leidet den sechsten Tag in Folge unter sich ausbreitenden Waldbränden. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, wurde durch die Feuer mit Stand Montagmorgen bereits eine Fläche von 1.618 Hektar rund um die Stadt Ōtsuchi niedergebrannt. Rund 1.200 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie der Verteidigungsstreitkräfte kämpfen demnach gegen die Flammen an. Bislang wurden Evakuierungsbefehle für mehr als 1.500 Haushalte ausgegeben, was einem knappen Drittel der Anwohner in den betroffenen Gebieten entspricht. Todesopfer sind bislang nicht bekannt. Jedoch sollen sich laut lokalen Medienberichten zwei Personen im Zuge der Waldbrände leicht verletzt haben. Die Flammen konnten sich laut Angaben der Behörden wegen anhaltender Trockenheit und starker Winde rasant ausbreiten. Für die kommenden Tage haben die Wetterdienste leichte Regenfälle für die Region vorhergesagt. Ōtsuchi war bereits 2011 von einem der stärksten Erdbeben und Tsunamis in der Geschichte des Landes stark betroffen. Nahezu ein Zehntel der Bevölkerung kam im Zuge der Naturkatastrophe ums Leben. © dpa-infocom, dpa:260427-930-997729/1