Datum27.04.2026 08:51
Quellewww.zeit.de
TLDRDas Konsumklima in Deutschland ist auf dem tiefsten Stand seit drei Jahren (Februar 2023), was auf die Folgen des Irankriegs zurückzuführen ist. Gestiegene Preise und Konjunktursorgen führen zu einer negativen Verbraucherstimmung. Die Einkommenserwartungen brechen aufgrund der Inflation ein, und die Bereitschaft für größere Anschaffungen sinkt. Die Sparneigung ist hingegen leicht rückläufig.
InhaltDas Konsumklima erreicht durch die Folgen des Irankriegs den tiefsten Stand seit drei Jahren. Verbraucher nehmen ihre künftige finanzielle Lage deutlich skeptischer wahr. Angesichts steigender Preise infolge des Irankrieges und Sorgen vor einer schwachen Konjunktur geht die Kauflaune in Deutschland weiter zurück. Nach der aktuellen Studie der Institute NIM und GfK sinkt das Konsumklima für Mai um 5,2 auf minus 33,3 Punkte und erreicht damit den tiefsten Stand seit Februar 2023. Die Verbraucher blickten sowohl auf ihre künftige finanzielle Lage als auch auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung deutlich skeptischer, teilten die Marktforscher des NIM mit. Diplom-Volkswirt Rolf Bürkl sagte: "Die Einkommenserwartungen brechen infolge der gestiegenen Inflation regelrecht ein." Entsprechend fiel auch dieses Teilbarometer auf den tiefsten Wert seit Februar 2023. "Und vor diesem Hintergrund erachten die Menschen auch den Zeitpunkt für größere Anschaffungen derzeit als weniger günstig", sagte Bürkl. Die Bereitschaft, Geld für größere Anschaffungen auszugeben, nahm zum dritten Mal in Folge ab und erreichte den tiefsten Stand seit zwei Jahren. Gleichzeitig ist bei den Verbrauchern die Neigung zum Sparen leicht zurückgegangen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.