Datum27.04.2026 08:04
Quellewww.zeit.de
TLDRRund 30.000 Menschen besuchten die Heilig-Rock-Tage in Trier, ein Bistumsfest, das tägliche Gottesdienste, Begegnungen sowie kulturelle Angebote in den Mittelpunkt stellte. Die Veranstaltung, bei der der Heilige Rock als angebliches Gewand Christi gefeiert wird, diente der Stärkung von Hoffnung und bot auch ruhigere Formate wie eine Kunstinstallation und Gesprächsangebote. Die Reliquie selbst war nicht öffentlich zu sehen. Das Fest findet seit 1997 statt und zog 2012 deutlich mehr Pilger an, als der Heilige Rock ausgestellt wurde.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Bistumsfest“. Lesen Sie jetzt „Rund 30.000 Menschen kommen zu Heilig-Rock-Tagen“. Rund 30.000 Menschen haben in den vergangenen zehn Tagen das Trierer Bistumsfest Heilig-Rock-Tage besucht. Alles sei "friedlich und froh" verlaufen, teilte Organisationsleiter Dario Tumminelli mit. Im Mittelpunkt standen tägliche Gottesdienste, Begegnungen, Konzerte und Ausstellungen. Das Bistumsfest, bei dem der Heilige Rock im Trierer Dom als angebliches Gewand Christi gefeiert wird, war am Sonntag zu Ende gegangen. "Die Heilig-Rock-Tage haben dazu beigetragen, der Hoffnung mehr Raum zu geben – dem, was uns für unser Leben trägt", sagte der Trierer Bischof Stephan Ackermann. Dieses Jahr habe es auch "ruhigere Formate" gegeben wie die Kunstinstallation der Fachstelle Prävention gegen sexualisierte Gewalt oder Gesprächsangebote von Lebensberatungsstellen und Telefonseelsorge. Während des Festes, das es seit 1997 gibt, war die Heilig-Rock-Kapelle im Ostchor des Domes geöffnet. Zu sehen war die Reliquie aber nicht. Sie liegt verschlossen in einem Holzschrein unter einem klimatisierten Glaszelt. Zuletzt war das Gewand 2012 bei einer Wallfahrt gezeigt worden - damals kamen knapp 550.000 Pilger nach Trier. Zum Bistum Trier gehören rund 1,1 Millionen Katholiken in Rheinland-Pfalz und im Saarland. © dpa-infocom, dpa:260427-930-997595/1