Datum27.04.2026 06:46
Quellewww.zeit.de
TLDRDas US-Militär hat im östlichen Pazifik ein mutmaßliches Drogenboot angegriffen, wobei drei Männer getötet wurden. Dies ist der fünfte derartige Angriff im April. Nach Angaben des Southern Command (Southcom) befanden sich die Opfer auf einer bekannten Drogenhandelsroute. Die Angriffe auf Boote in internationalen Gewässern erfolgen seit Herbst vergangenen Jahres auf Anordnung von Präsident Trump. Kritiker stellen die völkerrechtliche Zulässigkeit dieser Einsätze in Frage. Bislang starben laut Militärangaben 14 Menschen bei diesen Aktionen in diesem Monat.
InhaltBereits zum mindestens fünften Mal im April hat das US-Militär angebliche Drogenschmuggler im Pazifik angegriffen. Drei Männer sind dabei gestorben. Das US-Militär hat im östlichen Pazifik erneut ein Boot angegriffen, mit dem mutmaßlich Drogen geschmuggelt wurden. Dabei wurden laut US-Angaben drei Männer getötet. Sie seien nach Erkenntnissen der Geheimdienste auf einer bekannten Drogenhandelsroute unterwegs gewesen und hätten sich am Schmuggeln von Drogen beteiligt, sagte das zuständige US-Regionalkommando Southern Command (Southcom) auf X. Die Angaben des US-Militärs ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Auf Anordnung von Präsident Donald Trump greift das US-Militär seit Herbst vergangenen Jahres angebliche Drogenboote in der Karibik und im östlichen Pazifik an. Allein seit Anfang April war es bereits zu mindestens vier Angriffen gekommen, bei denen Militärangaben zufolge 14 Menschen starben. Kritiker bezweifeln, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.