Forschung zum Artenschutz: Das Forschungsprojekt »Adebar 2«

Datum27.04.2026 04:00

Quellewww.zeit.de

TLDRDas Forschungsprojekt "Adebar 2" setzt die Arbeit des Atlanten Deutscher Brutvogelarten fort und liefert aktuelle Daten zur Verbreitung und Häufigkeit von Brutvögeln. Diese Informationen sind essentiell für effektiven Naturschutz, von der Energieplanung bis zum Artenhilfeprogramm. Das fünfjährige Projekt, das im März 2025 begann, ist auch auf die Mithilfe von Ehrenamtlichen angewiesen und wird auf Bundesebene gefördert.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Forschung zum Artenschutz“. Lesen Sie jetzt „Das Forschungsprojekt "Adebar 2"“. "Adebar" steht für "Atlas Deutscher Brutvogelarten". Das Standardwerk für Forschung und praktischen Naturschutz zeigte 2014 erstmals die bundesweite Verbreitung und Häufigkeit von Brutvögeln. Gesicherte und aktuelle Daten sind nach Aussagen der Wissenschaftler die Grundlage für einen effektiven Naturschutz, wie der Dachverband Deutscher Avifaunisten e.V. (DDA) erläutert.  Sie sind wichtig etwa beim Ausbau erneuerbarer Energien, beim Erstellen von Roten Listen, beim Ausweisen von Natur- und Vogelschutzgebieten oder bei der Umsetzung nationaler Artenhilfsprogramme. Am ersten "Adebar" waren demnach rund 4.500 Ehrenamtliche beteiligt, auch "Adebar 2" baut auf die Mithilfe von Freiwilligen. Das auf fünf Jahre angelegte Projekt startete im März 2025 und wird auf Bundesebene vom Nationalen Monitoringzentrum zur Biodiversität gefördert. © dpa-infocom, dpa:260427-930-997087/1