Datum27.04.2026 04:08
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Erdbeer-Saison beginnt trotz niedriger Temperaturen. Früchte aus Gewächshäusern sind bereits erhältlich, und ab Ende dieser Woche wird mit den ersten Erdbeeren im geschützten Freilandanbau gerechnet. Winterliche Kälte und aktuelle Tag-Nacht-Schwankungen beeinträchtigen die Ernte nicht; Schnee wirkte sogar schützend. 2025 gab es in Mecklenburg-Vorpommern 325 Hektar Freiland- und 170 Hektar geschützten Freilandanbau für Erdbeeren, mit entsprechenden Erträgen pro Hektar.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Saisonstart“. Lesen Sie jetzt „Trotz Kälte geht die Erdbeeren-Saison los“. Während die Erdbeer-Ernte in den Gewächshäusern schon angelaufen ist, sollen die beliebten roten Früchte bald auch unter freiem Himmel gepflückt werden. Es werde mit dem Erntebeginn im geschützten Freilandanbau zum Ende dieser Woche gerechnet, sagte Rolf Hornig, Geschäftsführer des Obst- und Gemüseanbauerverbands, auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Im geschützten Anbau werden die Erdbeeren in zum Teil begehbaren Tunneln unter Folie herangezogen. Die lange andauernden niedrigen Temperaturen des Winters hätten keine Auswirkungen auf die Ernte. "Der Winter hatte keine negativen Auswirkungen", sagte Hornig. Im Gegenteil: "Dort, wo Schnee lag, war es eine schützende Decke." Aktuell seien die Temperaturen auch sehr niedrig. "Dazu haben wir starke Tag-Nacht-Schwankungen." Aber auch diese stünden dem nahenden Saisonstart nicht im Weg. 2025 standen nach Angaben des Statistischen Amtes in Mecklenburg-Vorpommern 325 Hektar Anbaufläche im Freiland sowie 170 Hektar im geschützten Freilandanbau für Erdbeeren zur Verfügung. Der Ertrag wurde im Juli vergangenen Jahres auf 162 Dezitonnen pro Hektar im Freiland sowie 197 Dezitonnen pro Hektar im geschützten Freilandanbau geschätzt. Genauere Zahlen lagen bislang nicht vor. © dpa-infocom, dpa:260427-930-997125/1