Datum26.04.2026 17:20
Quellewww.spiegel.de
TLDRNach viertägigem Kampf ist der Waldbrand im Kärntner Lesachtal weitgehend unter Kontrolle. Hunderte Feuerwehrleute, unterstützt von Hubschraubern und Landwirten, kämpfen in schwer zugänglichem Gelände gegen die Flammen, die sich auf 110 Hektar ausbreiteten. Menschen und Siedlungen sind nicht gefährdet. Die Ursache des Brandes ist unbekannt.
InhaltHunderte Feuerwehrleute sind im Einsatz, das Gelände ist unwegsam: Nach tagelangem Kampf gegen die Flammen gibt es nun gute Nachrichten von der Einsatzleitung. Seit vier Tagen kämpfen Einsatzkräfte im Lesachtal in Österreich gegen einen massiven Waldbrand. Am Sonntag scheint sich die Lage nun zu entspannen. Laut Einsatzleitung und beteiligten Feuerwehren ist der Waldbrand weitgehend unter Kontrolle: Die Flammen breiteten sich nicht weiter aus. Das Feuer war am Donnerstagabend ausgebrochen. Zuletzt war in dem steilen Gelände nahe Maria Luggau im Bundesland Kärnten eine land- und forstwirtschaftliche Fläche von 110 Hektar betroffen. Die Fläche entspricht etwa der Größe von 150 Fußballfeldern. Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) sprach laut österreichischem "Kurier" am Sonntag vom "größten Waldbrand Kärntens seit Aufzeichnungsbeginn". Laut dem Bezirksfeuerwehrkommando Hermagor konnten die großen Brandherde am Berg gelöscht werden. Es veröffentlichte in einem Facebook-Beitrag Informationen über eine Pressekonferenz am Sonntag. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Aktuell sind laut dem im Beitrag zitierten Einsatzleiter immer noch 360 Feuerwehrleute am Berg. Vier Hubschrauber der Polizei und drei des Österreichischen Bundesheers seien im Einsatz. Landwirte mit Traktoren und Güllefässern würden den Löschwassertransport unterstützen. An Löschwasser herrsche kein Mangel. Nachdem der Brand bislang überwiegend aus der Luft bekämpft worden sei, werde er nun zunehmend am Boden bekämpft. Sofern Wind und Sonne keine neuen Flammen entfachen, graben die Einsatzkräfte demnach nun am Boden Meter für Meter Glutnester aus und löschen sie. Dies sei kräfteraubende und gefährliche Arbeit. Jedoch gebe es viel Zuspruch und Unterstützung für die Einsatzkräfte, heißt es in dem Facebook-Beitrag des Bezirksfeuerwehrkommandos Hermagor weiter. Menschen oder Siedlungen seien nicht gefährdet. Der Brand war aus noch unbekannter Ursache ausgebrochen. Wind und Trockenheit halfen zunächst den Flammen, sich auszubreiten. Eine Bundesstraße in der Nähe der Brandstelle war vorsorglich für den Verkehr gesperrt worden.