Datum26.04.2026 16:20
Quellewww.zeit.de
TLDRDer 1. FC Magdeburg verpasste im Spiel gegen den 1. FC Nürnberg einen wichtigen Schritt aus dem Abstiegskampf und unterlag mit 0:1. Trotz Bemühungen und frühen Pressings fehlte dem FCM die Durchschlagskraft im Angriff, auch wegen des Ausfalls eines Torjägers. Nürnberg verteidigte geschickt und erzielte kurz vor der Halbzeit den entscheidenden Treffer. Magdeburg bleibt damit auf dem Relegationsplatz 16.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „2. Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Ohne Durchschlagskraft: Magdeburg unterliegt in Nürnberg“. Der 1. FC Magdeburg hat einen großen Schritt aus dem Tabellen-Keller verpasst. Beim 1. FC Nürnberg unterlagen die Elbestädter vor 37.712 Zuschauern mit 0:1 (0:1) und sind weiter in akuter Abstiegsgefahr. Rafael Lubach (45.+2) traf für die Gastgeber. Mit weiterhin 33 Punkten liegt der FCM nun auf Abstiegsrelegationsrang 16, punktgleich mit Fürth auf Rang 17. "Wir sind einmal unaufmerksam auf der Außenbahn, haben eine falsche Zuordnung und liegen 0:1 hinten. Unsere Aufgabe ist jetzt Hertha zu Hause - da haben wir Mateusz wieder dabei", sagte Trainer Petrik Sander mit Blick auf seinen fehlenden Torjäger Mateusz Zukowski und die vergebenen Gelegenheiten. Ohne den gelbgesperrten Stürmer musste der FCM in Nürnberg antreten, für den Polen spielte Alexander Ahl Holmström. Dazu kam Max Geschwill für Tobias Müller (Fußprellung) in der Innenverteidigung. Auf dem Platz bemühte sich Magdeburg sofort um Spielkontrolle, setzte die Gastgeber auch durch hohes Pressing früh unter Druck. Doch der Club hielt dagegen. Die Nürnberger hatten dann mehr vom Spiel und gewannen auch die Mehrzahl der Zweikämpfe. Magdeburg fand offensiv nur wenig Räume, weil Nürnberg teils mit acht Spielern auf einer Linie verteidigte. So spielte sich das Geschehen zwischen den Strafräumen ab. Als die Teams schon fast in der Halbzeitpause waren, ging der Gastgeber in Führung. Henri Koudoussou ließ Lubambo Musonda stehen, seine flache Eingabe verwandelte Lubach. Auch nach dem Seitenwechsel störte Nürnberg das Magdeburger Aufbauspiel früh, zog sich nicht etwa zurück. Der FCM kam so kaum zu Angriffssituationen - und auch wenn sich die Elbestädter mal in der Nürnberger Hälfte festsetzen konnten, kam kein gefährlicher Abschluss zustande. Zudem musste der FCM auch auf Club-Konter achten. Den Magdeburger Offensivkräften fehlte es mitunter auch an Präzision, um das Gastgeber-Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen. Der letzte Pass kam zu häufig nicht an, Stürmer Ahl Holmström hing fast komplett in der Luft. Selbst wenn Magdeburg sich mal durchsetzte, gingen die Abschlüsse neben das Tor oder wurden geblockt. Die Franken kamen in den Schlussminuten kaum noch zur Entlastung - doch dem FCM gelang der Ausgleich trotz allem Bemühen nicht mehr. "Wir haben den Ball einfach nicht über die Linie gedrückt", sagte Sander. © dpa-infocom, dpa:260426-930-996201/1