Datum26.04.2026 16:15
Quellewww.zeit.de
TLDRRund 50 junge Menschen nahmen am ersten parlamentarischen Jugendforum in Brandenburg teil und präsentierten Politikern Forderungen zu Mobilität, Bildung, Digitalisierung und psychischer Gesundheit. Sie verlangen mehr berufs- und studienvorbereitende Fächer, KI-/Medienbildung, ein subventioniertes Deutschlandticket für Schüler, Jugendorte und bessere psychische Gesundheitsberatung auf dem Land. Die Abgeordneten werden sich mit den Anliegen in Ausschusssitzungen befassen. Das Forum soll jungen Menschen die parlamentarischen Abläufe näherbringen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Jugendforum im Landtag“. Lesen Sie jetzt „Jugendliche geben Brandenburgs Politikern Hausaufgaben mit“. Rund 50 Jugendliche und junge Erwachsene aus Brandenburg haben den Landtagsabgeordneten eine Liste mit Forderungen mit auf den Weg gegeben. Beim ersten parlamentarischen Jugendforum diskutierten sie von Freitag bis Sonntag unter dem Motto "Deine Zukunft. Dein Brandenburg" und formulierten Wünsche an die Politikerinnen und Politiker, teilte der Landtag mit. Dabei gab es Workshops zu den Themen Mobilität, Bildung, ländlicher Raum, Digitalisierung, Demokratie und Jugendkultur. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen fordern einen stärkeren Fokus auf berufs- und studienvorbereitende Fächer in den Schulen sowie generationenübergreifende Bildung zu Künstlicher Intelligenz und Medien. Sie wünschen sich zudem ein subventioniertes Deutschlandticket für Schülerinnen und Schüler, den Ausbau von Jugendorten sowie mehr Jugendbeteiligung und mehr Beratung über psychische Gesundheit auf dem Land. Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke nahm die Wünsche am Sonntag im Plenarsaal entgegen. Die Abgeordneten sollen sich den Forderungen annehmen: In den Ausschüssen des Landtags soll darüber beraten werden, teilte das Parlament mit. Das Jugendforum ist ein neues Format für 14- bis 21-Jährige, die dabei die Abläufe im Parlament kennenlernen und sich mit landespolitischen Themen beschäftigen. Das Forum wird unter anderem in Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendbeauftragten des Landes, dem Landesjugendring und dem Landesschülerrat organisiert. © dpa-infocom, dpa:260426-930-996190/1