Datum26.04.2026 16:06
Quellewww.zeit.de
TLDRSchiedsrichter Patrick Ittrich verteidigt seinen Kollegen Tobias Welz nach dessen umstrittener Entscheidung im DFB-Pokal-Halbfinale. Welz hatte ein Freiburger Tor mit einem verfrühten Pfiff aberkannt, was der DFB als Fehlentscheidung einräumte. Ittrich bezeichnete die heftige Kritik als "unfassbar unverschämt" und bat um Nachsicht. Er betonte, dass der Schiedsrichter selbst am meisten unter solchen Fehlern leidet, auch wenn der Nachteil für Freiburg unbestreitbar sei.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Diskussion um Schiedsrichter“. Lesen Sie jetzt „"Unfassbar unverschämt": Schiri Ittrich verteidigt Welz“. Nach der heftigen Kritik an Schiedsrichter Tobias Welz im Anschluss an das DFB-Pokal-Halbfinale zwischen dem VfB Stuttgart und dem SC Freiburg hat Patrick Ittrich seinen Kollegen in Schutz genommen. "Ich muss eine Sache loswerden: Ich finde es unfassbar unverschämt, dass ein Schiedsrichter an einer Szene kaputt geredet wird", sagte Ittrich im "Doppelpass" von Sport1. "Das muss ich in aller Deutlichkeit sagen." Welz war nach dem 2:1 der Stuttgarter kritisiert worden, weil er zu Beginn der Verlängerung ein Freiburger Tor mit einem verfrühten Pfiff aberkannt und stattdessen auf Foulspiel entschieden hatte. Der Deutsche Fußball-Bund hatte später eingeräumt, dass es sich um eine Fehlentscheidung gehandelt habe. Welz war nach dem Spiel nicht nur von den benachteiligten Freiburgern, sondern auch von Stuttgarter Seite aus kritisiert worden. Die klarsten Worte hatte Nationalstürmer Deniz Undav gefunden, der gesagt hatte, man habe "keinen krasseren Fehler" machen können. Ittrich räumte ein, dass die Entscheidung falsch gewesen sei. Er bat aber um Nachsicht für seine Zunft. "Der, der sich unfassbar darüber ärgert und Tage nicht schlafen kann, ist der Schiedsrichter. Dass der SC Freiburg einen Nachteil dadurch hatte, steht völlig außer Frage", sagte Ittrich. © dpa-infocom, dpa:260426-930-996151/1