Datum26.04.2026 15:17
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Mecklenburg-Vorpommern steigt die Zahl der rechtlichen Betreuungsverfahren leicht an, während die Gesamtausgaben dafür sinken. Im vergangenen Jahr gab es über 34.600 Verfahren, die Gesamtausgaben betrugen rund 39,5 Millionen Euro. Die Justizministerin betont die wachsende Bedeutung rechtlicher Betreuung in der alternden Gesellschaft. Etwa ein Drittel dieser Betreuungen wird ehrenamtlich geleistet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gericht“. Lesen Sie jetzt „Etwas mehr Betreuungsverfahren in MV – Ausgaben sinken“. Rechtliche Betreuer für Menschen, die ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst erledigen können, sind in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin sehr gefragt. Bei der Zahl der Verfahren über rechtliche Betreuer an Amtsgerichten gab es im vergangenen Jahr ein leichtes Plus: Lag diese in Mecklenburg-Vorpommern 2024 noch bei knapp unter 34.300, stieg die Zahl 2025 auf etwas mehr als 34.600, wie das Justizministerium des Landes mitteilte. Dagegen sanken die Gesamtausgaben für Betreuer und Verfahrenspfleger im vergangenen Jahr um knapp eine Million Euro auf rund 39,5 Millionen Euro. Laut Justizministerin Jacqueline Bernhardt wird die rechtliche Betreuung werde in der alternden Gesellschaft immer wichtiger. "Egal ob ehrenamtlich bei Angehörigen oder Freundinnen und Freunden oder beruflich", sagte die Linke-Politikerin. Knapp jede dritte rechtliche Betreuung werde ehrenamtlich erledigt. Wenn ein volljähriger Mensch seine Angelegenheiten aufgrund einer Krankheit oder Behinderung rechtlich nicht erledigen kann, fordert das Betreuungsgericht laut BGB für die Person einen rechtlichen Betreuer an. © dpa-infocom, dpa:260426-930-995919/1