Schulmassaker vor 24 Jahren: Gedenken an die Opfer des Amoklaufs am Gutenberg-Gymnasium

Datum26.04.2026 13:50

Quellewww.zeit.de

TLDRVor 24 Jahren war das Gutenberg-Gymnasium in Erfurt Schauplatz eines tragischen Amoklaufs, bei dem 17 Menschen starben. Ministerpräsident Mario Voigt würdigte die Opfer und betonte die Bedeutung des Gedenkens für die Schulgemeinschaft. Bildungungsminister Christian Tischner unterstrich die Wichtigkeit, die Schule als Ort des Vertrauens und der Orientierung zu stärken.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Schulmassaker vor 24 Jahren“. Lesen Sie jetzt „Gedenken an die Opfer des Amoklaufs am Gutenberg-Gymnasium“. Mit Glockenschlägen ist der Opfer des Amoklaufs am Gutenberg-Gymnasium gedacht worden. "Der 26. April mahnt uns, zusammenzustehen. Auch 24 Jahre danach ist dieser Tag ein Moment des Innehaltens für ganz Thüringen", erklärte Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) nach Angaben der Staatskanzlei.  Am Erfurter Gutenberg-Gymnasium erschoss am 26. April 2002 ein 19 Jahre alter ehemaliger Schüler innerhalb von knapp zehn Minuten zwölf Lehrkräfte, eine Schülerin und einen Schüler, eine Sekretärin, einen Polizisten und letztlich sich selbst. Es war das erste Schulmassaker eines solchen Ausmaßes an einer deutschen Schule. "Wir erinnern an die Opfer, an die Familien und an alle, die damals geholfen haben. Aus dieser Erinnerung wächst unsere Verantwortung für eine starke, offene und sichere Schulgemeinschaft", erklärte Voigt.  Thüringens Bildungsminister Christian Tischner (CDU) betonte, der Tag erinnere daran, wie wichtig es sei, Schule als einen Ort zu stärken, "an dem junge Menschen Vertrauen, Orientierung und Halt finden." Diese Aufgabe begleite ihn als Lehrer und als Bildungsminister jeden Tag. © dpa-infocom, dpa:260426-930-995586/1