Datum26.04.2026 13:07
Quellewww.zeit.de
TLDREin neuer Leitfaden des Zentrums für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit (ZEFAS) unterstützt Unternehmen in Sachsen bei der Integration Geflüchteter. Der Wegweiser "Geflüchtete beschäftigen" bietet Informationen zu rechtlichen Voraussetzungen, Fördermöglichkeiten und praktischen Schritten, um Fachkräfte aus diesem Personenkreis zu gewinnen. Angesichts eines prognostizierten Fachkräftemangels in Sachsen betont ZEFAS-Leiter Sebastian Vogel die Notwendigkeit, ungenutzte Potenziale zu erschließen. Der Leitfaden deckt den gesamten Prozess ab, von der Stellenausschreibung bis zur Integration ins Team, und fördert eine Willkommenskultur.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Integration“. Lesen Sie jetzt „Neuer Leitfaden hilft Firmen bei Integration Geflüchteter“. Unternehmen in Sachsen erhalten bei der Einstellung von Menschen mit Fluchtgeschichte Unterstützung. Der Wegweiser "Geflüchtete beschäftigten" informiert zu rechtlichen Voraussetzungen, Unterstützungsangeboten und konkreten Schritten für eine gelingende Integration im Betrieb, wie das Zentrum für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit (ZEFAS) mitteilte. Der Bevölkerungsmonitor zeigt demnach, dass sich die Problematik des Fachkräftemangels weiter verschärfen wird - rund 167.000 Personen weniger werden dem sächsischen Arbeitsmarkt in zehn Jahren zur Verfügung stehen. "Ungenutzte Potenziale sind verpasste Chancen und das sollten wir uns in Sachsen nicht leisten", betonte Sebastian Vogel, Leiter des ZEFAS. Der Wegweiser erkläre Schritt für Schritt, wie Menschen mit Fluchthintergrund schon jetzt für den eigenen Betrieb gewonnen werden können, von der Stellenanzeige bis zum erfolgreichen Ankommen im Team. Zudem erfahren die Betriebe, wie die Willkommenskultur gestärkt werde und betriebsinterne Mentoren den Anfang erleichtern könnten. Den Angaben zufolge leben in Sachsen derzeit 363.000 Menschen anderer Nationalität, ein Drittel von ihnen sind Schutzsuchende. Der Anteil der ausländischen Beschäftigten ist mit 9,3 Prozent zugleich deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 16,9 Prozent. © dpa-infocom, dpa:260426-930-995355/1