Datum26.04.2026 12:13
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Präsident der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern, Axel Hochschild, kritisiert die geplante staatliche Entlastungsprämie für Mitarbeiter. Er bemängelt, dass Unternehmen die Kosten tragen sollen, was angesichts ihrer wirtschaftlichen Lage ungerecht sei. Die Bundesregierung plant, Arbeitgebern bis Mitte 2027 zu ermöglichen, Mitarbeitern bis zu 1.000 Euro steuerfrei auszuzahlen. Hochschild fordert die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern auf, diese Maßnahme auf Bundesebene zu verhindern. Auch der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks teilte diese Kritik.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Unternehmen“. Lesen Sie jetzt „Handwerkskammer-Präsident kritisiert Entlastungsprämie“. Der Präsident der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern, Axel Hochschild, hat die von der Bundesregierung geplante Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro kritisiert. "Der Bund kündigt politische Geschenke an und die Betriebe sollen die Rechnung zahlen", sagte Hochschild. Für viele kleine und mittlere Unternehmen sei die Prämie ein Affront. Der Ansatz verkenne völlig die wirtschaftliche Lage. Die Bundesregierung will Arbeitgebern ermöglichen, Mitarbeitern steuerfrei bis zum 30. Juni 2027 eine Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro zu zahlen. Der Bundestag hatte am Freitag dafür mit einer Änderung des Einkommensteuergesetzes den Weg geebnet. Der Bundesrat muss noch zustimmen. Geplant ist das am 8. Mai. Hochschild forderte die Regierung Mecklenburg-Vorpommerns auf, die Entlastungsprämie auf Bundesebene zu verhindern. Auch der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Jörg Dittrich, hat die Prämie kritisiert. Er argumentierte ähnlich wie Hochschild, dass die Prämie den Unternehmen gegenüber ungerecht sei. © dpa-infocom, dpa:260426-930-995128/1