Datum26.04.2026 11:57
Quellewww.spiegel.de
TLDRSamuel Fitwi erreichte beim Hamburg-Marathon den zweiten Platz mit einer persönlichen Bestzeit von 2:04:45 Stunden. Er ist der erste Deutsche seit 1999 auf dem Podium. Bei den Frauen stellte Brillian Jepkorir Kipkoech mit 2:17:05 Stunden einen neuen Streckenrekord auf. Fitwi, der 2014 aus Eritrea floh, feierte seinen Erfolg.
InhaltMit einer persönlichen Bestzeit hat sich Samuel Fitwi den zweiten Platz beim Marathon in Hamburg gesichert. Er ist damit der erste Deutsche auf dem Podium seit 27 Jahren. Bei den Frauen fiel ein Streckenrekord. Samuel Fitwi ist beim Hamburg-Marathon die bislang zweitbeste Zeit eines Deutschen gelaufen. In 2:04:45 Stunden blieb er 42 Sekunden über dem deutschen Rekord von Amanal Petros. Seine persönliche Bestzeit aus dem Jahr 2024 (Valencia) steigerte Fitwi um 11 Sekunden. Den zweiten deutschen Sieg bei dem Rennen seit Jörg Peter 1991 verpasste Fitwi: Der Marokkaner Othmane El Goumri gewann in 2:04:24 Stundenund war damit nur 38 Sekunden langsamer als der Kenianer Amos Kipruto beim Rekordrennen im Vorjahr. Mit Platz zwei sorgte Fitwi für den ersten deutschen Podestplatz in Hamburg seit Carsten Eich 1999, der ebenfalls Zweiter wurde. "Ich bin sehr glücklich mit dem Podium", sagte Fitwi im NDR: "Auf jeden Fall wird heute noch ein bisschen gefeiert." Bei den Frauen stellte Brillian Jepkorir Kipkoech dagegen einen Streckenrekord auf. Für die Kenianerin wurden inoffiziell 2:17:05 Stunden gestoppt. Die alte Bestzeit lag bei 2:17:23 Stunden, aufgestellt von Yalemzerf Yehualaw (Äthiopien) im Jahr 2022. Insgesamt waren für den Marathon 20.000 Läuferinnen und Läufer gemeldet. Dazu kommen 1600 Staffel-Quartetts. Zudem findet ein Halbmarathon mit 8000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Als Samuel Fitwi 2014 aus Eritrea nach Deutschland floh, wusste er nichts von seinem Lauftalent. Er fand eine Gastfamilie, machte eine Lehre, startete bei seinem ersten Marathon. Über den Weg von Fitwi bis ins deutsche Olympiateam lesen Sie hier .