Feuerwehreinsatz: Nach Brand von Hang bei Stuttgart – Grund bleibt unklar

Datum26.04.2026 08:14

Quellewww.zeit.de

TLDREin großer Flächenbrand auf einem steilen Hang bei Stuttgart, der rund 6.500 Quadratmeter Waldgebiet erfasste, konnte von der Feuerwehr gelöscht werden. Verletzt wurde niemand, Häuser waren nicht gefährdet. Die Ursache des Brandes bleibt unklar, die Polizei schließt verschiedene Möglichkeiten, darunter auch achtlos weggeworfene Zigaretten oder Glasflaschen, nicht aus. Aufgrund des steilen Geländes waren spezielle Löschtechniken und Ausrüstung erforderlich.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Feuerwehreinsatz“. Lesen Sie jetzt „Nach Brand von Hang bei Stuttgart – Grund bleibt unklar“. Ein Fläche von rund 6.500 Quadratmetern war an einem steilen Hang in einem Waldgebiet bei Stuttgart in Brand geraten – warum, kann laut Polizei nicht aufgeklärt werden. Weitere Ermittlungen seien nicht zielführend, sagte ein Polizeisprecher am Morgen nach dem Flächenbrand am Samstag. Letztendlich könne alles den Brand ausgelöst haben – von selbst entzündeten Glasflaschen bis hin zu glimmenden Zigarettenstummeln. Der Brand hatte die Feuerwehr vor Herausforderungen gestellt. Ein Sprecher teilte mit, zwei Waldbrand-Tanklöschfahrzeuge seien für die Löscharbeiten im Einsatz gewesen. Verletzte gab es nicht. Häuser seien ebenfalls nicht in Gefahr gewesen. Eine aufmerksame Spaziergängerin habe das Feuer gemeldet. Sie habe zwar keine Flammen gesehen, aber Rauch wahrgenommen und Knister-Geräusche gehört. Die Einsatzkräfte konnten demnach schnell eingreifen und eine noch stärkere Ausbreitung verhindern. Das Feuer habe sich rasant ausgebreitet und zunächst eine Fläche von 50 mal 50 Metern erreicht, dann seien weitere Kräfte angefordert worden, sagte der Feuerwehrsprecher. Später hieß es, dass insgesamt eine Fläche von rund 6.500 Quadratmetern gebrannt habe. Der brennende Hang sei so steil gewesen, dass man nicht mit den Einsatzfahrzeugen direkt löschen konnte. Die Feuerwehrleute seien deshalb mit Leitern und speziellen Löschrucksäcken im Einsatz gewesen.  Auch zwei Tanklöschfahrzeuge mit bis zu 10.000 Litern Wasser Fassungsvermögen rückten den Angaben zufolge an. Die Ausbreitung konnte schließlich gestoppt werden. © dpa-infocom, dpa:260426-930-994165/1