Befragung: Insa-Umfrage sieht AfD bei 28 Prozent

Datum25.04.2026 21:18

Quellewww.zeit.de

TLDREine Insa-Umfrage sieht die AfD bei einem neuen Höchstwert von 28 Prozent, ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. Union liegt bei 24%, SPD bei 14%, Grüne bei 12% und Linke bei 11%. BSW und FDP würden den Einzug verfehlen. Angesichts der Ablehnung einer Koalition mit der AfD wären nur Dreierbündnisse regierungsfähig. Auch andere Institute sehen die AfD vorne.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Befragung“. Lesen Sie jetzt „Insa-Umfrage sieht AfD bei 28 Prozent“. Die AfD erreicht im aktuellen "Sonntagstrend" des Meinungsforschungsinstituts Insa einen Höchstwert. Die Partei kommt in der Umfrage, die das Institut wöchentlich im Auftrag der "Bild am Sonntag" erhebt, auf 28 Prozent. Das ist ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche und der stärkste Wert, den Insa bislang für die AfD gemessen hat.  Die Union verharrt demnach auf 24 Prozent, die SPD auf 14 Prozent. Die Grünen verlieren einen Prozentpunkt und fallen auf 12 Prozent, die Linke bleibt bei 11 Prozent. BSW und FDP kommen unverändert auf jeweils 3 Prozent und würden den Einzug ins Parlament verpassen, wenn nun ein neuer Bundestag gewählt würde. Für den Sonntagstrend befragte Insa vom 20. bis zum 24. April 1.203 Menschen, die Umfrage ist den Angaben zufolge repräsentativ.  Da die anderen Parteien eine Zusammenarbeit mit der AfD ausschließen, wären regierungsfähige Mehrheiten laut Insa damit nur in Dreierbündnissen möglich: Union, SPD und Grüne kämen zusammen auf 50 Prozent, Union, SPD und Linke auf 49 Prozent.  Auch in Umfragen anderer Institute wie der Forschungsgruppe Wahlen (ZDF-"Politbarometer"), Forsa und YouGov war die AfD zuletzt stärkste Kraft vor der Union geworden. Den bisher höchsten Wert hatte sie mit 27 Prozent bei YouGov erreicht, die Union kam in der Umfrage auf 23 Prozent. YouGov hatte zwischen dem 10. und 13. April insgesamt 2.178 wahlberechtigte Personen befragt. Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf etwaige Wahlausgänge. © dpa-infocom, dpa:260425-930-993362/1