Generation Deutschland: AfD schließt umstrittenes Mitglied Alexander Eichwald aus

Datum25.04.2026 15:09

Quellewww.zeit.de

TLDRDas Landesschiedsgericht der AfD in Nordrhein-Westfalen hat das Mitglied Alexander Eichwald ausgeschlossen. Seine Rede bei der AfD-Jugendorganisation "Generation Deutschland" war wegen Ähnlichkeiten zu Reden Adolf Hitlers kritisiert worden. Dies wurde als parteischädigendes Verhalten gewertet. Eichwald kann noch Rechtsmittel einlegen. Der Ausschluss entspricht dem bereits beschlossenen Entzug seiner Mitgliedsrechte.

InhaltAlexander Eichwalds Rede auf einer AfD-Veranstaltung im November war mit Reden Adolf Hitlers verglichen worden. Nun ist Eichwald aus der Partei ausgeschlossen worden. Das Landesschiedsgericht der AfD in Nordrhein-Westfalen hat das umstrittene Mitglied Alexander Eichwald aus der Partei ausgeschlossen. Eichwald stehe der Rechtsweg zum AfD-Bundesschiedsgericht offen, sagte ein Parteisprecher der Nachrichtenagentur dpa. Eichwald selbst sei bei der Verhandlung nicht anwesend gewesen. Mit der Entscheidung bleibt auch der bereits vom Landesvorstand beschlossene Entzug der Mitgliedsrechte bestehen. Eichwald hatte Ende November bei der Gründungsveranstaltung der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland (GD) in Gießen für Aufsehen gesorgt. Seine Bewerbungsrede um einen Vorstandsposten hatte viele Zuhörer in Stil und Duktus an die Reden von Adolf Hitler erinnert. Das sei schweres parteischädigendes Verhalten, befand damals der zuständige AfD-Kreisverband Herford in Ostwestfalen und beantragte den Parteiausschluss. Der AfD-Bundesvorsitzende Tino Chrupalla hatte sich bereits nach der Rede überzeugt gezeigt, dass Eichwald kein Mitglied der Partei bleiben werde.