Interne Ermittlungen: Vorwürfe gegen Polizei-Führungskräfte in Mönchengladbach

Datum25.04.2026 10:23

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Mönchengladbach ermittelt die Polizei gegen drei Führungskräfte wegen schwerwiegender Vorwürfe. Diese umfassen grenzüberschreitendes Verhalten, Mobbing, sexualisierte Sprache und Fehlverhalten gegenüber Beamten. Die Beschuldigten dürfen ihre Dienstgeschäfte vorläufig nicht mehr ausüben und die Dienstgruppen wurden umstrukturiert. Die Staatsanwaltschaft prüft die Vorwürfe auch auf strafrechtliche Relevanz. Die Polizeiführung betont, dass solches Verhalten nicht toleriert wird.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Interne Ermittlungen“. Lesen Sie jetzt „Vorwürfe gegen Polizei-Führungskräfte in Mönchengladbach“. Nach Bekanntwerden "schwerwiegender Vorwürfe" wird bei der Polizei Mönchengladbach gegen drei Beamte mit Führungsaufgaben ermittelt. "Der Sachverhalt umfasst nach derzeitigem Stand Vorwürfe wegen grenzüberschreitenden Führungs- und Umgangsverhaltens, Mobbing, sexualisierter Sprache und Fehlverhaltens, gegenüber Polizeibeamtinnen und -beamten", teilte die Polizei mit. Zuvor hatte die "Rheinische Post" darüber berichtet. Den drei Führungskräften einer Dienstgruppe sei vorläufig untersagt worden, die Dienstgeschäfte fortzuführen, hieß es weiter. Die Dienstgruppen seien neu strukturiert worden. Die Vorwürfe würden nun genau geprüft, auch auf strafrechtliche Relevanz seitens der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach. "Das vorgeworfene Verhalten widerspricht in jeder Hinsicht den Werten der Polizei Nordrhein-Westfalen und wird im Polizeipräsidium Mönchengladbach nicht geduldet", hieß es in der Mitteilung. Polizeipräsident Stephan Zenker habe hierzu auch intern klar Stellung bezogen. Nähere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. © dpa-infocom, dpa:260425-930-991548/1