Spiele in Hamburg: Hamburger Initiative wirbt bei Kundgebung für Olympia

Datum24.04.2026 20:09

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Hamburg hat die Initiative "OlympJA Hamburg" mit rund 1400 Teilnehmern für Olympische Spiele in der Stadt geworben. Die Befürworter sehen darin Chancen für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Breitensport. Kritiker der Initiative "NOlympia Hamburg" warnen hingegen vor hohen öffentlichen Kosten und negativen sozialen Folgen wie steigenden Mieten. Hamburg ist einer von mehreren deutschen Städten und Regionen, die sich um die Ausrichtung bewerben. Eine Entscheidung über den deutschen Kandidaten fällt im September, nachdem die Hamburger am 31. Mai in einem Referendum abstimmen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Spiele in Hamburg“. Lesen Sie jetzt „Hamburger Initiative wirbt bei Kundgebung für Olympia“. Etwa 1400 Menschen haben sich am Freitag in Hamburg für eine Bewerbung um Olympische Spiele in der Hansestadt starkgemacht. Das bestätigte die Polizei Hamburg. Aufgerufen zur pro-olympischen Kundgebung am Jungfernstieg hatte die Initiative "OlympJA Hamburg".  Die Olympischen Spiele würden nach Meinung der Initiatoren helfen, die Stadtentwicklung voranzutreiben, die Wirtschaft der Hansestadt anzukurbeln und den Breitensport zu fördern. "Wir brauchen die Spiele in Hamburg, um einen Booster anzuschmeißen, die Stadtentwicklung nach vorne zu bringen dem Sport in Hamburg einfach die Aufmerksamkeit zu geben, die er braucht.", sagte Matthias Onken, Mitinitiator der Initiative der Deutschen Presse-Agentur.  "OlympJA Hamburg" ist nach eigenen Angaben eine unabhängige Initiative aus der Mitte der Gesellschaft mit Akteuren aus Sport, Kultur, Medien und Wirtschaft. Man sei überzeugt und begeistert von der Idee der Olympischen und Paralympischem Sommerspiele in Hamburg, erklärten Initiatoren.  Es gibt auch Kritik an einer Bewerbung. So beklagt die Initiative "NOlympia Hamburg", dass Olympische Spiele mit sehr hohen öffentlichen Kosten verbunden wären, während der langfristige Nutzen für die Bevölkerung unklar bleibe. Außerdem warnt sie vor möglichen sozialen Folgen wie steigenden Mieten und Verdrängung durch Großprojekte und Stadtumbauten.  Neben Hamburg bemühen sich Berlin, München und die Region Rhein-Ruhr, der deutsche Kandidat zu werden. In Hamburg wird am 31. Mai mit einem Referendum über die Bewerbung abgestimmt. Die Entscheidung über den deutschen Olympia-Bewerber fällt im September. © dpa-infocom, dpa:260424-930-990500/1