Fridays For Future: Bundesweite Demos gegen Klimapolitik der Bundesregierung

Datum24.04.2026 18:43

Quellewww.zeit.de

TLDRFridays For Future organisierte bundesweite Proteste gegen die Klimapolitik der Bundesregierung. Zehntausende demonstrierten laut Veranstalter an über 65 Orten. Hauptkritikpunkt war die Zusammenarbeit von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) mit der Gasindustrie. Die Polizei schätzt die Teilnehmerzahlen in Großstädten wie Berlin, München und Köln jedoch deutlich geringer ein. Der Protest richtete sich sowohl gegen die CDU als auch gegen die SPD.

InhaltIn vielen Städten gehen Protestierende gegen die deutsche Klimapolitik auf die Straßen. In Berlin versammelten sich Demonstranten vor den Parteizentralen von CDU und SPD. An verschiedenen Orten in Deutschland haben an einem Aktionstag von Fridays for Future Menschen gegen die Klima- und Energiepolitik der Bundesregierung protestiert. Fridays for Future sprach von Zehntausenden Demonstrantinnen und Demonstranten an mehr als 65 Orten.  Polizeiangaben zufolge kamen indes auch in großen Städten wie Berlin, München, Köln oder Frankfurt jeweils nur wenige Hundert Menschen zusammen. So hätten sich in Berlin etwa 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor der CDU-Parteizentrale versammelt. Die Veranstalter sprachen von rund 1.000 Teilnehmern. Die Demonstrierenden kritisierten unter anderem die Politik der Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). Die Bewegung wirft ihr eine problematische Zusammenarbeit mit der Gasindustrie vor. Vom Konrad-Adenauer-Haus zog die Demonstration anschließend zur Parteizentrale der SPD, dem Willy-Brandt-Hau, weiter. In München beteiligten sich laut Polizei bis zu 400 Menschen, in Frankfurt am Main 300 und in Köln 100 Menschen an den Demonstrationen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.