Krisenvorsorge: Neues Zentrum für Katastrophenmedizin gegründet

Datum24.04.2026 14:18

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Halle wurde das Mitteldeutsche Zentrum für Krisenresilienz und Katastrophenmedizin (MZKR) gegründet. Dieses Zentrum vereint Rettungsdienste, Feuerwehren, Bundeswehr und Behörden. Ziel ist es, Einsatzkräfte und medizinisches Personal durch realitätsnahe Simulationen auf Extremsituationen wie Pandemien oder Extremwetter vorzubereiten, um im Ernstfall schneller und koordinierter handeln zu können. Ein neues Laborzentrum zur Pandemieprävention ist ebenfalls in Planung.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Krisenvorsorge“. Lesen Sie jetzt „Neues Zentrum für Katastrophenmedizin gegründet“. Sachsen-Anhalt stärkt seine Krisenvorsorge: In Halle (Saale) haben die Universitätsmedizin und das Klinikum Bergmannstrost das Mitteldeutsche Zentrum für Krisenresilienz und Katastrophenmedizin (MZKR) gegründet. Das Zentrum verknüpft nach Angaben des Wissenschaftsministeriums künftig unter anderem Rettungsdienste, Feuerwehren, Bundeswehr und Behörden. In Simulationen sollen Einsatzkräfte, medizinisches Personal und Entscheidungsträger systematisch und realitätsnah auf Extremsituationen vorbereitet werden.  Gerade in der jüngeren Vergangenheit habe sich gezeigt, wie verletzlich auch moderne Gesellschaften seien, sagte Wissenschaftsminister Armin Willingmann (SPD) beim Gründungssymposium in Halle. Corona-Pandemie, geopolitische Krisen, Cyberattacken und Extremwetter stellten und stellen Sachsen-Anhalt vor enorme Herausforderungen. Zudem kämen Notlagen wie etwa nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt meist ohne große Vorwarnzeit. "Ziel muss es sein, im Ernstfall schneller, koordinierter und effizienter handeln zu können." Bereits im Februar ist der Aufbau eines neuen Laborzentrums an der Universitätsmedizin in Halle auf den Weg gebracht worden, um für Pandemien gewappnet zu sein. © dpa-infocom, dpa:260424-930-988722/1