Datum15.10.2025 11:35
Quellewww.zeit.de
TLDRDie israelische Armee berichtete, dass eine von der Hamas übergebene Leiche nicht zu den vermissten Geiseln gehört. Eine genetische Untersuchung ergab, dass es sich vermutlich um einen Palästinenser handelt. Aktuell sind noch 21 getötete Geiseln im Gazastreifen nicht identifiziert. Diese Situation erinnert an einen Vorfall im Februar, als die Hamas fälschlicherweise den Leichnam einer Palästinenserin anstelle der Geisel Schiri Bibas übergab, was in Israel für Empörung sorgte.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Konflikt in Nahost“. Lesen Sie jetzt „Armee: Eine der übergebenen Leichen war keine Geisel“. Eine der von der Hamas übergebenen Leichen stammt nach Angaben der israelischen Armee nicht von einer Geisel. Eine genetische Untersuchung im forensischen Institut in Tel Aviv habe ergeben, dass es sich bei der vierten am Dienstagabend übermittelte Leiche um keine der weiterhin vermissten getöteten Geiseln handele. In Medienberichten wird davon ausgegangen, dass es sich um die Leiche eines Palästinensers handeln könnte. "Die Hamas ist verpflichtet, alle notwendigen Anstrengungen zu machen, um die verstorbenen Geiseln zurückzuführen", hieß es in der Mitteilung. Damit verbleiben noch 21 getötete Geiseln im Gazastreifen. Im Februar hatte die Hamas bereits anstelle der Leiche der Geisel Schiri Bibas den Leichnam einer Palästinenserin übergeben. Die Terrororganisation räumte später einen möglichen Irrtum ein. Die Vertauschung - ob wissentlich oder versehentlich - löste in Israel große Empörung aus © dpa-infocom, dpa:251015-930-164560/1