Datum24.04.2026 12:25
Quellewww.zeit.de
TLDRUnionsvertreter, darunter CDU-Politiker Sepp Müller, loben Ilse Aigner (CSU) als mögliche Bundespräsidentin. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder unterstützt sie ausdrücklich. Aigner wird als integrierende, bürgernahe Persönlichkeit mit den nötigen Qualitäten für das Amt beschrieben. Auch CSU-Ehrenvorsitzender Theo Waigel sieht in ihr eine kluge und warme Kandidatin, die das Staatsoberhaupt mit Unparteilichkeit führen könnte. Der Vorstoß betont ihre Eignung und die Chance auf die erste Bundespräsidentin aus Bayern und der CSU.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Bundespräsidenten-Nachfolge“. Lesen Sie jetzt „Lob für Ilse Aigner auch aus der CDU“. Auch Unionsfraktionsvize Sepp Müller hat der bayerischen Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) Rückendeckung zugesagt, sollte sie für das Amt der Bundespräsidentin kandidieren. "Den Vorstoß von Markus Söder unterstütze ich ausdrücklich", sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtenportal "t-online". Er habe Aigner im Bundestag und als Landtagspräsidentin in Bayern als integrative, bürgernahe Persönlichkeit erlebt, so der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag. "Sie vereint genau jene Qualitäten, die dieses Amt erfordert. Sollte sie sich zur Wahl stellen, gilt ihr meine Unterstützung – klar und aus voller Überzeugung." Zuvor hatte Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Söder deutlich gemacht, dass er Aigner im Fall einer Kandidatur für das höchste Staatsamt unterstützen würde. "Die Union wird nach dem Sommer einen Vorschlag machen. Wenn Ilse Aigner möchte, hat sie meine volle Sympathie und Unterstützung", sagte Söder in einem Interview von "Münchner Merkur" und "tz". Zuspruch für Aigner kam auch vom CSU-Ehrenvorsitzenden Theo Waigel. "Ilse Aigner ist eine sehr gute Kandidatin, der ich es zutraue, das Amt des Staatsoberhauptes mit Klugheit und Wärme auszufüllen", sagte der frühere Bundesfinanzminister der "Augsburger Allgemeinen". Als Landtagspräsidentin habe sie gezeigt, wie man unparteiisch die auseinanderstrebenden Kräfte in der Demokratie zusammenhalten könne. "Es wird Zeit für die erste Frau an der Spitze des Staates – und zum ersten Mal für jemanden aus der CSU." © dpa-infocom, dpa:260424-930-987935/1