Datum24.04.2026 11:37
Quellewww.zeit.de
TLDRIn einem Erpressungsfall wurde in einem Babynahrungsgläschen der Firma Hipp in Österreich 15 Mikrogramm Rattengift nachgewiesen. Die Menge ist gering, eine toxikologische Untersuchung soll die Auswirkung auf Kleinkinder klären. Fünf Gläschen mit Gift wurden bisher in Österreich, Tschechien und der Slowakei gefunden. Das deutsche Sortiment ist laut Hipp nicht betroffen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Erpressung: Babynahrung enthielt 15 Mikrogramm Rattengift“. Im Erpressungsfall um Babynahrung ist nun die Giftmenge in einem der sichergestellten Gläschen ermittelt worden. Das in Österreich entdeckte Gläschen der Firma Hipp enthielt 15 Mikrogramm Rattengift, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt mitteilte. In den kommenden Tagen werde eine toxikologische Untersuchung durchgeführt, um zu klären, wie sich eine solche Menge auf Babys oder Kleinkinder auswirke, sagte die Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Die Menge beziehe sich nur auf den Fund in Österreich und sage nichts über den Gift-Gehalt der Hipp-Gläschen aus, die in Tschechien und der Slowakei gefunden worden waren, betonte sie. Mit Rattengift in Babynahrung versucht ein Unbekannter, den deutschen Babykosthersteller Hipp zu erpressen. In Österreich, Tschechien und der Slowakei wurden laut Polizei insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser mit Rattengift entdeckt. Ein weiteres Glas wird im österreichischen Burgenland noch gesucht. Das deutsche Sortiment ist nach Angaben des Unternehmens im oberbayerischen Pfaffenhofen an der Ilm nicht betroffen. © dpa-infocom, dpa:260424-930-987532/1