In Bremen und Niedersachsen: Bierabsatz sinkt - Länder verlieren Steuereinnahmen

Datum24.04.2026 06:00

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Bierabsatz in Bremen und Niedersachsen ist seit Jahren rückläufig, was zu sinkenden Steuereinnahmen führt. Für 2025 werden 10,7 Prozent weniger Biersteuern erwartet, insgesamt nur noch 38,4 Millionen Euro. Der Absatz sank um 4,2 Prozent auf 7,2 Millionen Hektoliter, und die Anzahl der Brauereien ging von 85 auf 81 zurück. Seit 2016 bedeutet dies einen Rückgang von 1,5 Millionen Hektolitern und einen Verlust von 14,5 Millionen Euro an Biersteuern für die beiden Länder.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „In Bremen und Niedersachsen“. Lesen Sie jetzt „Bierabsatz sinkt - Länder verlieren Steuereinnahmen“. Die Lust am Biergenuss lässt in Deutschland schon seit Jahren nach. Die Folgen spüren nicht nur Brauereien, sondern schlagen sich auch im Staatssäckel nieder. So sinken die geplanten Biersteuereinnahmen der Länder Niedersachsen und Bremen für das Jahr 2025 um 10,7 Prozent auf nur noch 38,4 Millionen Euro - im Jahr 2024 sprudelten dank der Biertrinker beider Bundesländer noch Steuereinnahmen in Höhe von 43,0 Millionen Euro in die Landeshaushalte, wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen in Hannover feststellte. Der Bierabsatz der Brauereien in beiden Bundesländern schrumpfte demnach von 7,5 Millionen Hektolitern im Jahr 2024 auf 7,2 Hektoliter im vergangenen Jahr, das entspricht einem Rückgang von 4,2 Prozent. Auch die Anzahl der Braustätten sank in diesem Zeitraum von 85 auf 81. Seit 2016 sei der Bierabsatz der Brauereien in Niedersachsen und Bremen um 1,5 Millionen Hektoliter gesunken (-17,7 Prozent), hieß es. Beiden Bundesländern gingen laut Statistischem Landesamt dadurch 14,5 Millionen Euro an Biersteuern verloren. © dpa-infocom, dpa:260424-930-986294/1