KI-Effekte: Facebook-Konzern will etwa jeden zehnten Job streichen

Datum23.04.2026 21:37

Quellewww.zeit.de

TLDRMeta, der Konzern hinter Facebook, plant, rund zehn Prozent seiner Belegschaft, also fast 8.000 Mitarbeiter, zu entlassen. Zusätzlich sollen 6.000 freie Stellen unbesetzt bleiben. Dies geschieht trotz erheblicher Investitionen in Künstliche Intelligenz. Als Begründung nannte das Unternehmen die Notwendigkeit, effizienter zu werden und Ausgaben auszugleichen. Die Ankündigung erfolgte früher als geplant, um Mitarbeitern Ungewissheit zu ersparen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „KI-Effekte“. Lesen Sie jetzt „Facebook-Konzern will etwa jeden zehnten Job streichen“. Der Facebook-Konzern Meta greift inmitten erheblicher Investitionen in Künstliche Intelligenz zu einem weitreichenden Stellenabbau. Am 20. Mai sollen rund zehn Prozent der Belegschaft entlassen werden, teilte Meta den Mitarbeitern in einer internen E-Mail mit. Außerdem sollen etwa 6.000 derzeit freie Stellen nicht besetzt werden. Meta hatte zum Jahreswechsel knapp 79.000 Beschäftigte. Damit dürften die Entlassungen nahezu 8.000 Menschen treffen. In der unter anderem vom Finanzdienst Bloomberg veröffentlichten E-Mail räumte Personalchefin Janelle Gale ein, dass den Mitarbeitern damit vier Wochen Ungewissheit bevorstünden. Allerdings habe man sich nach Leaks entschieden, die noch unfertigen Pläne schon jetzt in Grundzügen bekanntzugeben. Zur Begründung für die Entlassungen hieß es, man wolle das Unternehmen effizienter machen und Ausgaben ausgleichen. Meta investiert gerade in großem Stil in Infrastruktur für Künstliche Intelligenz. Allein für dieses Jahr wurden Kapitalinvestitionen zwischen 115 Milliarden und 135 Milliarden US-Dollar (98,44 Mrd. bis 115,56. Mrd Euro) in Aussicht gestellt. © dpa-infocom, dpa:260423-930-985590/1