»Was jetzt? – Die Woche«: Warum Kinder gewalttätiger werden – und was die Zahlen wirklich zeigen

Datum23.04.2026 21:00

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Podcastfolge "Was jetzt? – Die Woche" thematisiert widersprüchliche Kriminalitätsentwicklungen: Während die Gesamtkriminalität sinkt, nehmen Sexualdelikte zu. Besorgniserregend ist auch der Anstieg von Kindern in der Statistik, sowohl als Opfer als auch als Täter. Die Sendung beleuchtet Ursachen wie gesellschaftliche Veränderungen, Gesetzesanpassungen und die Verlagerung von Delikten ins Internet, wie Cybergrooming. Analysiert werden die Entwicklungen mit Expertin Dr. Susann Prätor.

InhaltSexualdelikte nehmen seit Jahren stark zu. Warum zugleich Kinder in der Kriminalstatistik häufiger auftauchen – in "Was jetzt? – Die Woche". Die neue Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt widersprüchliche Entwicklungen: Insgesamt geht die Kriminalität zurück – gleichzeitig steigen Sexualdelikte seit Jahren deutlich an, insbesondere bei schweren Formen wie Vergewaltigung und sexueller Nötigung. Auch Kinder rücken stärker ins Blickfeld der Statistik – sowohl als Betroffene als auch als Tatverdächtige. Woran liegt das? Welche Rolle spielen gesellschaftliche Entwicklungen, rechtliche Änderungen – und die zunehmende Verlagerung von Kriminalität ins Internet, etwa durch Cybergrooming oder neue Meldepflichten für Plattformen? Darüber spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 137. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Dr. Susann Prätor. Sie forscht an der Polizeiakademie Niedersachsen zu Kriminalität, gesellschaftlichen Entwicklungen und Führungsfragen. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify. Redaktionsleitung und Moderation: Dilan GropengiesserPostproduktion: Simon Schmalhorst, Dilan GropengiesserRedaktion und Produktion: Lucie Liu, Matthias Giordano, Ina RotterStudentische Unterstützung:Ressortleitung Video: Max BoenkeTechnisches Konzept: Sven WoltersVideodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás GroneMusik: Konrad Peschmann, soundskin