Datum23.04.2026 20:52
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Füchse Berlin haben das Verfolgerduell in der Handball-Bundesliga gegen den VfL Gummersbach mit 28:26 gewonnen. Dieser Sieg ist entscheidend im Kampf um einen Champions-League-Platz, wodurch sich die Berliner vorerst auf Rang zwei verbessern. Top-Werfer der Füchse war Mathias Gidsel mit elf Toren. Gummersbach liegt nun drei Punkte dahinter auf Rang vier. Torwart Dejan Milosavljev war ein starker Rückhalt für die Berliner.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Handball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Füchse Berlin gewinnen Verfolgerduell gegen Gummersbach“. Pokalsieger Füchse Berlin hat im Kampf um einen Champions-League-Platz einen wichtigen Sieg gelandet. Der Hauptstadt-Club gewann das Verfolgerduell in der Handball-Bundesliga vor 9.000 Zuschauern gegen den direkten Rivalen VfL Gummersbach mit 28:26 (13:12) und schob sich vorerst auf Rang zwei vor. Allerdings kann die SG Flensburg-Handewitt am Freitag mit einem Sieg gegen Melsungen wieder vorbeiziehen. Bester Berliner Werfer war Welthandballer Mathias Gidsel mit elf Toren. Bei Gummersbach traf Kay Smits fünfmal. Der VfL liegt als Tabellenvierter nun drei Punkte hinter den Berlinern. Rang drei berechtigt in der kommenden Saison höchstwahrscheinlich zur Teilnahme an der Königsklasse. Den ersten lautstarken Jubel gab es schon vor der Partie, als die Füchse-Mannschaft mit dem am vergangenen Sonntag gewonnen DHB-Pokal in die Halle einzog. Und auch danach hatten die Gastgeber allen Grund zur Freude, legten sie doch einen gelungenen Start zum 3:0 hin. Wie schon beim Pokal-Triumph war Torwart Dejan Milosavljev ein starker Rückhalt bei den Berlinern. Am Ende kam der Serbe auf 19 Paraden. Doch mit zunehmender Spieldauer stand ihm sein Gegenüber Dominik Kuzmanovic in nichts nach. Gleich mehrfach scheiterten die Hausherren an dem Kroaten, der insgesamt zwölf Würfe abwehrte. So kamen die Gäste in der hart umkämpften Partie wieder zurück und konnten kurz nach der Pause zum 14:14 ausgleichen. Zwar holten sich die Füchse die Führung schnell zurück, doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln. Immer wieder glichen sie in der bis zum Ende hart umkämpften Partie aus. Die Entscheidung fiel erst 47 Sekunden vor Ende, als Berlins Lasse Andersson zum 28:25 traf. © dpa-infocom, dpa:260423-930-985523/1