Datum23.04.2026 18:32
Quellewww.zeit.de
TLDRSicherheitsbehörden aus neun Ländern, darunter Deutschland, warnen vor neuen, staatlich geförderten chinesischen Cyberangriffen. Hacker nutzen vermehrt gekaperte Geräte (Botnets) von Unternehmen und Privatpersonen – darunter Handys, Computer und Smart-Home-Geräte – um ihre Spuren zu verwischen und Ziele diskret auszuspionieren. Diese Anpassung der Taktiken zeigt eine fortlaufende Entwicklung chinesischer Cyberakteure.
InhaltSicherheitsbehörden warnen vor neuen Methoden chinesischer Hacker: Diese greifen auf Handys und Computer von Unternehmen und Privatleuten zu, um Spuren zu verwischen. Sicherheitsbehörden aus neun Ländern – darunter auch Deutschland – haben vor neuen Methoden chinesischer Hacker gewarnt. "Staatlich geförderte chinesische Cyberakteure haben ihre Taktiken sowie Techniken in den letzten Jahren kontinuierlich angepasst", heißt es in Schreiben, den das britische National Cyber Security Centre (NCSC) in Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz, dem Bundesnachrichtendienst und weiteren internationalen Partnern veröffentlicht hat. Die Angreifer aus China nutzen demnach verstärkt Netzwerke aus gekaperten Endgeräten von Unternehmen und Privatleuten – sogenannte Botnets –, um Zielpersonen diskret auszuspionieren und ihre Spuren zu verwischen. Genutzt würden etwa Computer oder Handys, aber auch Router oder Smart-Home-Geräte. Beteiligt waren auch Sicherheitsbehörden aus Australien, Japan, Kanada, den Niederlanden, Neuseeland, Spanien, Schweden und den USA. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.