Datum23.04.2026 18:25
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Bundestag hat schärfere Klimavorgaben für Kraftstoffanbieter beschlossen. Bis 2040 müssen Mineralölkonzerne ihre CO₂-Emissionen um 65 Prozent senken. Dies soll durch einen steigenden Anteil von Biosprit, Wasserstoff oder Strom im Verkehr erreicht werden. Das Gesetz, das EU-Vorgaben umsetzt, verschärft die Anforderungen zur Förderung erneuerbarer Energien im Verkehr und soll die Nachfrage nach grünem Wasserstoff steigern. Die aktuelle Treibhausgasminderungsquote liegt bei zwölf Prozent und wird schrittweise angehoben.
InhaltBis 2040 werden Mineralölkonzerne verpflichtet, die CO₂-Emissionen ihrer Kraftstoffe um 65 Prozent zu mindern. Damit soll der Verkehr klimafreundlicher werden. Autos und Lastwagen sollen in Deutschland mit einem steigenden Anteil von Biosprit, Wasserstoff oder Strom klimafreundlicher fahren. Dafür werden Mineralölkonzerne bis 2040 verpflichtet, die CO₂-Emissionen ihrer Kraftstoffe um 65 Prozent zu mindern. Das hat der Bundestag mit den Stimmen von Union und SPD beschlossen. Demnach werden die Vorgaben zur Förderung erneuerbarer Energien im Verkehr verschärft. Die Koalition erhofft sich auch, dass die Nachfrage nach Wasserstoff steigt, der aus erneuerbaren Quellen gewonnen wird. Mit dem Gesetz werden Vorgaben aus einer europäischen Richtlinie in nationales Recht umgesetzt. Die sogenannte Treibhausgasminderungsquote liegt dieses Jahr bei zwölf Prozent. Schrittweise soll sie steigen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.