Datum23.04.2026 17:07
Quellewww.spiegel.de
TLDREine 58-jährige Frau wurde in Südostpolen von einem Braunbären tödlich angegriffen, während sie mit ihrem Sohn im Wald unterwegs war. Der Bär soll Jungtiere gehabt haben. Solche Angriffe sind selten, zuletzt ereignete sich ein ähnlicher Vorfall 2014. Die Region Bieszczady, wo der Vorfall stattfand, beheimatet etwa 100 Braunbären.
InhaltBei einem Waldspaziergang: In einer Bergregion im Südosten Polens hat ein Bär eine 58-Jährige angegriffen und getötet. Das Tier soll Junge dabeigehabt haben. In Polen wurde eine Frau bei einem Angriff von einem Bären getötet. Polnischen Medienberichten zufolge hatte der Bär Jungtiere dabei. Der Sohn der 58-jährigen Frau war mit seiner Mutter im Wald unterwegs, verlor seine Mutter jedoch offenbar aus den Augen. Später meldete er der Polizei, seine Mutter nicht mehr auffinden zu können, und wählte den Notruf. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der verwundeten Frau feststellen. Der Vorfall ereignete sich im Südosten des Landes, in der Nähe des Dorfes Plonna. Offiziellen Daten aus dem Jahr 2024 zufolge leben dort rund 100 Braunbären, 80 davon in der Region Bieszczady, wo sich der Angriff ereignete. Die Tiere werden durchschnittlich 50 Jahre alt und rund 300 Kilogramm schwer. Zu Angriffen von Bären auf Menschen kommt es aber selten, örtlichen Medien zufolge zuletzt im Jahr 2014. In der Alpenregion steigt die Anzahl von Braunbären seit Jahren an. Vor welche Herausforderungen das Thema lokale Behörden stellt, lesen Sie hier.